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Verl

Judoka in Verl sind bis in die Morgenstunden aktiv

Verl (gl)

Beim TV Verl stand jüngst das Mitternachtstraining der Judoka an. 45 Kinder und Jugendliche trainierten auf einem Abenteuerspielplatz. 

Wo nächtliches Training draufsteht, ist auch nächtliches Training drin: Das erlebten rund 45 Judoka beim Mitternachtstraining des TV Verl. Fotos: TV Verl

Verl (gl) - Auf diesen Tag – oder besser diese Nacht – hatte sich die Judoabteilung schon lange gefreut. Jüngst stand ein Mitternachtstraining auf dem Programm der Sportler. Dafür hatte Trainerin Maja Kraft die Bühlbusch-Halle zu einem Abenteuerspielplatz umgebaut.

Eine Rollbahn, eine schiefe Ebene, Taue und selbstverständlich die Judomatte luden 45 Judoka zum Toben und Spielen ein. Ein Höhepunkt waren laut Mitteilung XXL-Legosteine. 600 große, bunte Exemplare regte nicht nur die Kleinen zum Bauen an. Das zeigte sich schon gegen 17.30 Uhr, als die ersten Kinder ankamen.

Riesige Türme aus Bauklötzen

„Es war schön anzusehen, wie die jüngsten Judoka im Alter von 5 Jahren mit den Älteren und den Großen bis 16 Jahren spielten, heißt es im Bericht des TV Verl. Da wurden Kinder in Legosteine eingebaut, riesige Türme aus großen Bauklötzen gestalten oder einfach kleine Kämpfe ausgefochten. Auch Ringe und Schaukel waren begehrt.

Ab 20 Uhr gab es Pizza für alle Beteiligten. Die nahmen sie – angesichts des Essensverbots innerhalb der Halle – in der Mädchenumkleide zu sich. Nur um die getankte Energie danach gleich wieder in Bewegung umzusetzen.

Schlafsäcke auf der Judomatte

Gegen 23.30 Uhr packten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal mit an und bauten alle Geräte ab und weitere Matten auf – Zeit fürs Training. „Wenn man ein Mitternachtstraining anbietet, muss man ja um Mitternacht auch trainieren“, schreibt der TV Verl. Der Elan sei zwar nicht mehr so groß gewesen wie zuvor, trotzdem hätten alle Kinder tapfer bis halb eins durchgehalten, um anschließend ihre Schlafsäcke auf der Judomatte auszubreiten.

Die Ruhe, die ab 2 Uhr einkehrte, trügte. „Leider machten ein paar jugendliche ‚Gespenster‘ an den Fenstern das Einschlafen nicht einfach“, heißt es im Bericht. Die letzten Judoka schliefen gegen 3 Uhr ein, die ersten waren schon um 5 Uhr wieder wach. Geweckt wurde gegen 7 Uhr mit Musik von den älteren Judoka.

Übermüdete, aber glückliche Kinder

Kurze Zeit später nahmen die Eltern übermüdete, aber auch glückliche Kinder mit nach Hause. Nichts, was ein kleiner Mittagsschlaf nicht beheben könne, schreibt der TV Verl. Und zum Abschluss des Berichts: „Die Judoka freuen sich schon auf das nächste Jahr.“

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