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Maibäume in Kaunitz und Sürenheide in Position gebracht

Verl (abb)

Die Maibäume in Kaunitz und Sürenheide sind während kleiner Feste aufgestellt worden. In beiden Dörfern war einiges los.

Auf dem alten Schulhof steht der Maibaum in Kaunitz. Fotos: Berenbrinker

Verl (abb) - Nach zweijähriger coronabedingter Pause ist der Wonnemonat Mai in Sürenheide und Kaunitz wieder standesgemäß begrüßt worden. Gute Laune und Heiterkeit herrschten auf dem Alten Schulhof in Kaunitz sowie am Bürgertreff in Sürenheide. Dort wurden die Maibäume aufgestellt.

Dorfgemeinschaft feiert ihr 30-jähriges Bestehen

Wenn man durch Kaunitz fährt, ist er unübersehbar – der große und prächtige Maibaum steht im mitten im Dorf, ein Hingucker für vorbeifahrende Auto- und Radfahrer sowie Fußgänger. Und beim genaueren Hinsehen ist der Baum auch ein Indiz für den Zusammenhalt in Kaunitz. Die Wappen zahlreicher Vereine und Institutionen prangen am Mast. Geschmückt und hochgezogen wurde der Maibaum von Mitgliedern der Königskompanie der St.-Hubertus-Bruderschaft.

Bei der Auslosung zu den Plätzen am Maibaum holte sich Sven Wunsch (links) das Schild von seinem FC Sürenheide bei der Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft, Hedwig Masjosthusmann, und Bürgermeister Michael Esken ab.Ein paar Kilometer weiter in Sürenheide wurde das Fest in diesem Jahr größer aufgezogen: Die organisierende Dorfgemeinschaft feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Die Kinder der St.-Georg-Schule sangen unter der Leitung von Iris Gäsing und Barbara Weber, und aus dem in Sürenheide legendären Kramer-Mobil von Wolfgang „Brösel“ Schubert erklang Musik. Auch der Musikverein war dabei und sorgte mit Polkas und Märschen für Unterhaltung, während das Jugendorchester des Vereins in Kaunitz aktiv war. Höhepunkt des musikalischen Angebotes war der stimmungsvolle Auftritt des GTown Rock Orchestras aus Gütersloh. Die Band setzt sich aus aktiven und ehemaligen Musikerinnen und Musikern des Jugendmusikkorps und des Musikvereins Avenwedde zusammen und begeisterte mit Gesang, viel Groove und einem tollen Bläsersatz.

Gute Resonanz am Samstag

Die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Hedwig Masjosthusmann, freute sich über die sehr gute Resonanz. „Die Menschen wollen wieder etwas unternehmen und es ist schön, dass das jetzt wieder möglich ist.“ Schon am Nachmittag war der Platz am Bürgertreff sehr gut gefüllt, die Sürenheider feierten gemeinsam in den Mai.

Vor 30 Jahren wurde die Dorfgemeinschaft anlässlich der Aktion „Unser Dorf soll schöner werden“ gegründet. Heute zählt die Gruppierung 240 Mitglieder, ist fester Bestandteil im Dorfleben, möchte mitgestalten und Ideen einbringen. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen zählen neben dem Aufstellen des Maibaums die Organisation des Osterfeuers alle zwei Jahre, die Müllsammelaktion, der Martinsumzug sowie der Weihnachtsmarkt.

Bürgermeister lost Platz aus

„Außerdem helfen wir bei Veranstaltungen der Schule und der Kitas und sind auch beim Sommerfest der Libelle am Verler See immer dabei“, sagt die Vorsitzende, die die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen vor Ort lobt. Auch mit den anderen Dorfgemeinschaften in Bornholte, Kaunitz und Sende gebe es regelmäßige Austausche. Und in Zukunft möchten die Sürenheider auch mit dem Bürgerverein Verler Westen zusammenarbeiten. Hedwig Masjosthusmann lächelnd: „Das ist zwar keine Dorfgemeinschaft und der Westen Verls auch kein eigener Ortsteil, aber so eng wollen wir das mal nicht sehen.“ Die Arbeit des jungen und rührigen Bürgervereins sei sehr gut.

Die Plätze am Maibaum in Sürenheide werden traditionell von Bürgermeister Michael Esken ausgelost. Die Pole-Position ganz oben am Baum ergatterten in diesem Jahr die Löschgruppe Sürenheide der Freiwilligen Feuerwehr Verl sowie die aramäischen Mitbürger vom Sport- und Kulturverein Suryoye Verl.

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