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Verler Grundschulen schließen sich Projekt »Qualität im Ganztag« an

OGS soll noch besser werden

Verl (WB). Der offene Ganztag an den Grundschulen (OGS) wächst. Alleine in Verl nutzen inzwischen rund 37 Prozent aller Schüler die Nachmittagsangebote. Jetzt soll die Qualität der OGS und die Zusammenarbeit der Beteiligten systematisch weiter verbessern werden.

Bei der Unterzeichnung der Vereinbarung fürs Projekt »Qualität im Ganztag«: (vorne, von links) der Erste Beigeordnete der Stadt Verl, Heribert Schönauer, Rüdiger Bockhorst (Reinhard-Mohn-Stiftung) und Hans Feuß (Kreissportbund) sowie (hinten, von links) Laura Bokel und Dirk Hildebrandt (beide Fachbereich Schule, Sport, Kultur), Anika Krumhöfner (Kreissportbund) und Hermann Bahnschulte (Schulleiter Marienschule) als Vertreter der Grundschulen.

Um das zu sichern, hat sich die Stadt Verl mit den Verler Grundschulen dem Projekt »Qualität im Ganztag« mit der Bezirksregierung, dem Kreissportbund Gütersloh und der Reinhard-Mohn-Stiftung angeschlossen. Ein für ihre Kinder passendes erfolgreiches Ganztagsangebot können Schulen nur in Zusammenarbeit mit Partnern machen. Dazu gehören der Träger der OGS – in Verl ist das für alle Grundschulen das Droste-Haus – sowie Vereine und weitere Bildungspartner.

Mehr Kommunikation

»In einer Befragung der Teilnehmer wurde sehr deutlich, dass die Kommunikation zwischen den Lehrkräften und dem Fachpersonal für die Nachmittagsbetreuung an einigen Stellen noch besser ablaufen kann. Die Herausforderung der Verzahnung durch bessere Kommunikation tauchte im Projektverlauf immer wieder auf und ist ein zentraler Punkt der Zusammenarbeit«, berichtet Anika Krumhöfner, Koordinatorin des Projektes beim Kreissportbund.

Zudem hätten die Kooperationspartner gelernt, wie sie Ziele gemeinsam erarbeiten, umsetzen und überprüfen können, damit sie im Schulalltag bei den Schülern ankommen. Als Schulträger komme auch der Kommune eine große Bedeutung zu. Es sei wichtig, dass sie die Ziele der Zusammenarbeit mit festlege.

Vereins- und Schulwerkstätten

So werden zum Beispiel Vereins- und Schulwerkstätten organisiert, in denen die Schulen und Vereine ihre Themen gemeinsam bearbeiten, um die Zusammenarbeit und die Angebote zu verbessern.

Bereits 2018 haben in Versmold, Verl und Halle Workshops stattgefunden, in denen die beteiligten Schulen, Vereine und die Schulträger ihre Ziele und die Projektumsetzung geplant haben.

»In Verl hatten wir einen sehr konstruktiven Austausch, an dem alle Beteiligten engagiert und gerne mitgearbeitet haben«, berichtet Dirk Hildebrandt, Leiter des Fachbereichs Schule, Sport, Kultur.

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