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Stadt erwägt, sich mit Klägerinnen gegen Stadionausbau zu einigen

Ruhe soll 180.000 Euro kosten

Verl (WB/wow). In den Rechtsstreit um den Stadionumbau in Verl kommt Bewegung: Die Stadt erwägt, einen Vergleich zu schließen. Demnach sollen die beiden Anwohnerinnen, die vor zwei Jahren gegen die Baugenehmigung für die Erweiterung der 5000-Zuschauer-Arena eine Verwaltungsklage eingereicht haben, 180.000 Euro erhalten.

Wenn im Verler Stadion über ein Tor des SC Verl gejubelt und getrötet wird, steigen außerhalb des Stadions die Immissionswerte. Dagegen ziehen zwei Nachbarinnen vor Gericht. Eine Einigung soll den Prozess verhindern. Foto: Wolfgang Wotke

Nach WESTFALEN-BLATT-Informationen sollen demnach 130 000 Euro als Entschädigung aus der Stadtkasse fließen, die restlichen 50 000 Euro will ein Verler Unternehmer beisteuern. Im Gegenzug würde die Klage zurückgezogen. Der Beschlussvorschlag wurde bereits im nichtöffentlichen Teil des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Verl am Dienstag heftig diskutiert. Der Rat soll am Dienstag, 19. September, endgültig entscheiden.

Die Anliegerinnen hatten im Mai 2015 über ihren Anwalt Heinrich Loriz aus Paderborn beim Verwaltungsgericht in Minden Klage eingereicht. Gegenstand des Verfahrens ist die von der Stadt erteilte Baugenehmigung der baulichen Veränderungen am Stadion und zur Erweiterung der Betriebszeiten. Ein Termin für die Hauptverhandlung am Verwaltungsgericht Minden war im Frühjahr 2017 wegen weiterer Verhandlungen abgesagt worden.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Samstag/Sonntag, 9./10. September, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Verl.

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