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SC Verl trägt sich ins Goldene Buch ein

Verl (gl) - Das Goldene Buch der Stadt Verl ist eine Art Geschichtsbuch. Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft tragen sich zu wichtigen Anlässen dort ein. Seit Samstag ist das Buch um eines der schönsten sportlichen Kapitel in der Geschichte der Stadt Verl reicher. 

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Anlässlich ihres Aufstiegs in die dritte Liga durften sich die erste Mannschaft des Sportclubs Verl sowie ihr Team bei einem Empfang im Rathaus in das Goldene Buch eintragen. Gern hätte die Stadt dem Sportclub vor großem Publikum den roten Teppich ausgerollt.

Doch aufgrund der zurzeit erforderlichen Hygiene- und Abstandsregeln konnten live nur wenige Zuschauer dabei sein – außer der Verwaltungsspitze mit Bürgermeister Michael Esken (CDU), den Beigeordneten Heribert Schönauer und Thorsten Herbst gehörten die stellvertretende Bürgermeisterin Doris Clasbrummel sowie Vertreter des Stadtsportverbands, der Sponsoren und des Fan-Clubs „Der harte Kern“ dazu. Alle anderen Interessenten konnten die Veranstaltung über einen Live-Stream verfolgen.

Trotz der coronabedingten Einschränkungen war es der Stadt wichtig, die Feier jetzt auszurichten: Denn die Mannschaft ist nach Abschluss der Saison im Umbruch. „Bei der feierlichen Eintragung sollten aber alle dabei sein“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. In einer Gesprächsrunde entlockte Moderator Thorsten Nöthling der „Mannschaft des Jahres“ so manche Anekdote aus der Erfolgssaison, die außer den sportlichen Herausforderungen auch von der Pandemie und dem Auf und Ab zwischen Lockdown, Lockerungen und dem nächsten Lockdown geprägt war. „Das war schon eine spezielle Situation“, sagte Trainer Guerino Capretti. Er habe jedoch stets versucht, gute Laune zu verbreiten und die Spannung hoch zu halten.

Dass die Mannschaft trotz der vielen Unsicherheiten immer auf das Wesentliche fokussiert bleiben konnte, sei auch dem SCV-Vorsitzenden Raimund Bertels und dem gesamten Team zu verdanken, betonte Capretti. In das Goldene Buch trug sich dann auch das gesamte Team mit allen Betreuern ein. „Am Erfolg sind schließlich alle beteiligt. Ohne das Team geht es nicht“, würdigte Bürgermeister Michael Esken die Leistung derer, die nicht auf dem Platz, sondern im Hintergrund ihren Teil beigetragen haben. Der SC Verl sei ein großartiger Botschafter für die Stadt, hob Esken hervor.

Im Gegenzug bedankte sich Raimund Bertels für die Unterstützung der Stadt „in allen Belangen und die gute Zusammenarbeit“. „Der Eintrag in das Goldene Buch ist für uns selbstverständlich eine große Ehre. Mit dem Aufstieg haben wir uns den Weg dorthin erarbeitet und sind sehr stolz auf das, was wir erreicht haben. Die Stadt Verl unterstützt uns und andere Athleten in Verl dabei. Ohne diese gute Zusammenarbeit wären auch die sportlichen Erfolge nicht möglich“, sagt Präsident Raimund Bertels.

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