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Countdown läuft: Bruderschaft St. Georg Dreiländereck Sürenheide muss viel beachten

Schützen üben für ihr großes Fest

Verl (WB). »Heut ist Schützenfest Dreiländereck, auf der grünen Wiese von Hugo Adrian.« Diesen Klassiker wird man in drei Wochen wieder häufig hören. Alleinunterhalter und Festlegende Hans-Werner Zein hat den Gassenhauer einst geschrieben. Bald ist es wieder soweit – der Countdown läuft.

Andreas Berenbrinker

Angeführt vom Musikverein ging es beim Probeantreten durch Sürenheide. Besonders der Durchzug am Schützenfestsonntag wird bedeutend länger sein. Foto: Andreas Berenbrinker

So langsam steigt die Nervosität beim Königspaar Frank und Christina Schmees. Foto: Andreas Berenbrinker 10

Richtiges Marschieren! Mit dem Schlag auf die Trommel (»dicke Bums«) muss der linke Fuß auftreten. Um dies nach der Winterpause wieder zu verinnerlichen, fand das Probeantreten statt. »Außerdem testen wir da, ob die Jacken auch noch sitzen«, sagt Brudermeister Helmut Kosfeld lachend. Natürlich ist aber auch das gesellige Zusammensein ein Pluspunkt.

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Ordnung muss sein! Das Festwochenende (16. bis 18. Juni) wird bei der Stadt angemeldet. Diese kümmert sich um Polizei, die die Durchmärsche sichert. Eine dauerhafte Anwesenheit des Roten Kreuzes ist beim Fest seit einigen Jahren nicht mehr notwendig.

Der Nachwuchs freut sich aufs Fest. Foto: Andreas Berenbrinker 8

Keine Feier ohne Musik! Jedes Jahr werden Verträge mit den Musikgruppen abgestimmt. Mit dabei sind Musikverein Verl, Jugendorchester Verl, Musikverein Avenwedde, Spielmannszug Blau-Weiß Avenwedde sowie Musikzug Spexard. Am Samstagabend werden die Burning Guitars aus Bornholte und ein DJ für Stimmung sorgen.

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Die kultige Raupe! Ein Fahrgeschäft darf beim Fest nicht fehlen – Feldmanns Raupe, die 1947 gebaut wurde. Sie gehört zum Dreiländereck dazu. Mit Schaustellern wird immer direkt auf dem Fest verhandelt. Die Verträge gehen kurz vor Weihnachten raus.

Beim Schützenfest hören alle auf die Befehle des Kommandeurs Michael Edenfeld. Foto: Andreas Berenbrinker 6

Bratwurst und Bier! Für das viel zitierte leibliche Wohl sorgt das RHB-Team. Es gibt Bratwurst und Pommes, Fisch, Pizza, Eis und Süßigkeiten. Und das eine oder andere Kaltgetränk wird bestimmt auch zur Verfügung stehen.

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Die grüne Wiese! Der Pächter der Adrianschen Wiese mäht zwei Wochen vor dem Fest die gesamte Fläche. Gut eine Woche später schneiden die Georg-Schützen dann nochmals akkurat nach.

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Gäste willkommen! Im Wonnemonat Mai gehen die Einladungen an Gastvereine sowie an Promis aus Politik und Wirtschaft raus. Seit einiger Zeit werden die Sürenheider Vereine zum Festball am Montagabend eingeladen.

Die St.-Georg-Schützen bereiten sich auf das erste der vier Verler Schützenfeste vor. Foto: Andreas Berenbrinker 3

Ehre, wem Ehre gebührt! Im Vorfeld des Schützenfestes macht sich ein Gremium Gedanken über bevorstehende Beförderungen und Ehrungen. Vor dem Vogelschießen am Montagmorgen werden diese dann ausgesprochen.

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König und Prinz! Die Bruderschaft nimmt im Vorfeld des Festes Kontakt mit möglichen neuen Regenten auf, um den Fall des Vogels nach Möglichkeit zu gewährleisten. 1965 ist der Adler nach nur wenigen Schüssen gefallen, der damalige König war Josef Kamp­herm.

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König Fußball! Aufgrund des WM-Spiels von Jogis Jungs gegen Mexiko am Festsonntag wird das Antreten auf 13.30 Uhr vorgezogen. Ab 17 Uhr kann das Match aus Moskau dann auf einer Leinwand angeschaut werden.

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Los geht’s! Mit dem Antreten am Vereinsheim und dem Großen Zapfenstreich auf dem Hof Paulfeuerborn beginnt am 16. Juni das Schützenfest der St.-Georg-Bruderschaft Dreiländereck.

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