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Spende des Verler Stadtwerks geht an die Hospizgruppe

Verl (gl)

Das Verler Stadtwerk unterstützt die Ambulante Hospizgruppe mit einer Spende. Das Geld fließt in Kooperationen mit Schulen.

Spende für die Ambulante Hospizgruppe: Dennis Banze (Stadtwerk) und Doris Scholz-Wulfhorst (Ambulante Hospizgruppe Verl).

Verl (gl) - Die Zeit des Sterbens kann für Patienten und Angehörige eine außerordentlich schwere Zeit und eine große seelische Belastung sein. Das schreibt die Ambulante Hospizgruppe Verl in einer Mitteilung.

Beteiligte fühlen sich überfordert, verzweifelt und allein gelassen

Oft fühlten sich die Beteiligten überfordert, verzweifelt und allein gelassen. In dieser Phase unterstütze der Verein mit seinen rund 150 Mitgliedern die Betroffenen und ihre Angehörigen. 

Die Begleitung übernehmen ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich in einem Hospizkurs, einem Praktikum und weiteren Fortbildungen auf ihre Aufgaben intensiv vorbereitet haben.

„Möchten uns bei Verler Bürgern und Einrichtungen bedanken“

Im vergangenen Jahr hätte der Verein eigentlich sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Die Feier wurde coronabedingt abgesagt. Im Rahmen der Spendenaktion Verl hilft Verl des Stadtwerks hat die Hospizgruppe jetzt eine Spende in Höhe von 500 Euro erhalten. 

Mit dem Geld wolle der Verein seine Aktivitäten und Kooperationen in den Verler Schulen ausweiten. Denn auch viele Schüler seien unfreiwillig mit den Themen Tod und Trauer konfrontiert. „Wir möchten uns mit der Aktion bei den Verler Bürgern und Einrichtungen bedanken, die jeden Tag Herausragendes leisten“ sagt Dennis Banze, Vertriebsleiter des Stadtwerks.

„Sterben ist bis zuletzt auch noch Leben“

„Das vorrangige Ziel ist es, Menschen in ihrer schwierigen Lebenssituation mit der Hilfe zu unterstützen, die sie benötigen. Wir hören zu, führen Gespräche, schweigen zusammen“, sagt Doris Scholz-Wulfhorst, Koordinatorin des Vereins. 

Darüber hinaus wolle die Hospizgruppe dazu beitragen, dass Sterben, Tod und Trauer als wichtige Bestandteile des Lebens verstanden werden und dabei helfen, diese Zeit tragbar zu machen. „Wir wollen Menschen unterstützen, sich mit dem Sterben auseinanderzusetzen. Denn Sterben ist bis zuletzt auch noch Leben“ sagt Doris Scholz-Wulfhorst.

Auch weitere gemeinnützige Vereine haben die Chance auf Spenden. Infos dazu gibt es im Internet unter www.sw-verl.de.

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