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Verl installiert 153 Kilowatt Leistung auf Dächern

Verl (rast)

Fünf Verler Gebäude können künftig allein durch die Kraft der Sonne mit Strom versorgt werden. Die Installation der PV-Anlagen läuft.

Unter anderem auf dem Dach des Standesamt wird derzeit eine Photovoltaikanlage installiert.

Verl (rast) - Das Standesamt hat jetzt nicht nur ein Kunstwerk, sondern noch eine zweite Besonderheit. Bürgermeister Michael Esken (CDU) wies im Bauausschuss auf die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Gebäude hin. Es ist nicht die einzige städtische Immobilie, die so zukunftssicher ausgestattet wird.

Auch die Grundschulen werden ausgestattet

Insgesamt investiert die Stadt 494.000 Euro in die Technik. Allein tragen muss sie die Summe allerdings nicht. Das Projekt wird vom Land Nordrhein-Westfalen mit 350.000 Euro gefördert. Insgesamt werden 153 Kilowatt Peak (kWp) auf den Dächern installiert. 

Die größte Anlage ist die auf dem Feuerwehrhaus in Verl mit 54,6 kWp. Auf den Nebengebäuden des Rathauses an der Paderborner Straße ist Platz für 14,8 kWp. Auch die Grundschulen werden ausgestattet. In Bornholte-Bahnhof sind es 29,6 kWp und in Sürenheide 40 kWp.

Erzeugter Strom muss in den ersten drei Jahren nachgewiesen werden

Auf das Sportheim in Sürenheide passen 14 Kilowatt Peak. Die Förderung ist daran gebunden, dass auch Akkuspeicher installiert werden. An die Anlagen sind Puffer mit einer Kapazität zwischen 22,1 und 33,2 Kilowattstunden angebunden. Nach Angaben der Stadt sind die Anlagen so ausgelegt, dass die Einspeisung ins öffentliche Netz weniger als 20 Prozent des jährlich erzeugten Stroms beträgt. 

Das müsse in den ersten drei Jahren nach der Inbetriebnahme auch nachgewiesen werden. Die Anlagen werden über das Internet überwacht. So sei es möglich, jederzeit einen Überblick über die Mess- und Ertragsdaten zu erhalten. Auch wenn Störungen auftreten sollten, werde das sofort mitgeteilt.

Arbeiten müssen bis Ende Februar abgeschlossen sein

Seitens der Verwaltung betreut Martin Wanders das Projekt. Demnach sind bis zur Fertigstellung der Anlagen nur noch Restarbeiten zu erledigen. Die müssen Ende Februar abgeschlossen sein, sonst gibt es keine Fördergelder.

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