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Verler Holzheizwerk läuft unter Volllast

Verl (ack) - Ende vergangenen Jahres ist über das Verler Fernwärmenetz und dessen Ausbau beraten worden. Ein Tenor: Die Kapazitäten des bestehenden Netzes sind langsam aber sicher erschöpft. Nun ist es erstmals seit Jahren klirrend kalt. Reichen die Kapazitäten, um ausrechend Wärme zu erzeugen?

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Am Meierhof wird Energie erzeugt. Das Fernwärmenetz ist für eine Tagesdurchschnittstemperatur von bis zu minus 12 Grad ausgelegt. Dieser Wert wurde bisher nicht erreicht. Die Versorgung von 300 Haushalten ist sichergestellt. Foto:

Ja. Das jedenfalls teilt die Stadt Verl auf Anfrage dieser Zeitung mit. Das Fernwärmenetz sei auf eine Tagesdurchschnittstemperatur von bis zu minus 12 Grad ausgelegt. Die werden derzeit (im Durchschnitt) nicht erreicht. Es sind noch Reserven vorhanden, falls die Temperaturen noch etwas sinken.

Dennoch läuft das Heizwerk neben dem Freibad derzeit unter Volllast. Dort gibt es seit einem Jahr auch einen Pufferspeicher, um Spitzen abfangen zu können. Blockheizkraftwerke befinden sich zusätzlich am Freibad, am Schulzentrum, im Rathaus und in der Grundschule am Bühlbusch. 300 Haushalte und Großabnehmer in der Innenstadt werden von diesen Punkten derzeit mit Energie versorgt.

Diskutiert wird aktuell über eine Vergrößerung des Netzes: Möglich ist ein Fernwärmenetz in Sürenheide oder alternativ im Verler Süden. Für beide Varianten ist der Bau eines weiteren Heizwerks denkbar.

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