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Verler See: Betreten lebensgefährlich

Verl (matt) - Die Eisdecke auf dem Verler See mag noch so verlockend aussehen: Das Betreten ist lebensgefährlich und daher strengstens verboten, warnt die Stadtverwaltung. Trotz zweistelliger Minusgrade und einer vermeintlich geschlossenen Decke ist das Eis nicht dick genug.

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Mit vereinten Kräften hebeln Friedrich Nienhues (links) und Dieter Brummel vom Bauhof Pfähle am Verler See aus. Einsatzkräfte sollen im Ernstfall ungehindert zur Unglücksstelle kommen. Foto:

Ein paar Unverbesserliche haben es bereits riskiert und waren auf dem Verler See unterwegs. Darauf weisen Schneespuren auf der Eisfläche hin. Die Stadt Verl hat für den Notfall bereits Vorkehrungen getroffen. Mitarbeiter des Bauhofs haben die rot-weißen Absperrpfosten rund am das Naherholungsgebiet entfernt, damit Einsatzkräfte im Ernstfall ungehindert zur Unglücksstelle kommen können.

Wie richtig die Vorsichtsmaßnahme gewesen ist, zeigte sich bei den Arbeiten. Die Metallpfeiler waren teilweise in den Hülsen festgefroren und konnten von Bauhof-Mitarbeitern vereinzelt nur mühsam mit Gasbrenner und Brechstange entfernt werden. Spezielle Vorkehrungen hat die Freiwillige Feuerwehr in Verl nicht getroffen.

„Alles, was wir im Einsatzfall bei Einbrüchen in Gewässer benötigen, haben wir immer dabei“, betonte Martin Wanders, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, der den Einsatzkräften nochmal in Gedächtnis gerufen hat, was bei einem Eiseinbruch zu beachten ist.

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