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Susanne Maasjost hat ihre Entscheidung, Tagesmutter zu werden, nie bereut

»Vertrauen ist das A und O«

Verl (WB). Die Stadt Verl sucht Tagesmütter. Der Bedarf steigt stetig. Doch viele Menschen wissen gar nicht, wie deren Arbeit aussieht. Vorurteile von der Kaffee trinkenden Hausfrau, um die Halbwüchsige herumturnen, halten sich hartnäckig. Das WESTFALEN-BLATT hat einer erfahrenen Tagesmutter aus Verl-Kaunitz über die Schulter geschaut. Und dabei einen gemütlich bis turbulenten Vormittag bei Susanne Maasjost verbracht.

In ihrem Element: Tagesmutter Susanne Maasjost spielt mit ihren kleinen Handwerkern (von links) Mattes (1), Henning (2) und Elia (2) in ihrem Haus in Verl-Kaunitz. Foto:

Morgens, 10 Uhr, in Kaunitz: Susanne Maasjost öffnet die Tür. Neugierig lugt Mattes (1) um die Ecke. Die zweijährigen Elia und Henning lassen nicht lange auf sich warten. Auf dem Hof düst Dackel Finchen herum und »Opa Reinhold« sitzt auf der Bank unterm Carport. »Die beiden spielen die erste Geige bei den Kindern, da bin ich abgemeldet«, sagt die 49-Jährige, die seit acht Jahren als Tagesmutter arbeitet.

Heute regnet es zu doll, um mit Finchen herumzutollen. »Sonst sind wir immer draußen, aber wenn es so schüttet, lassen wir das heute ausnahmsweise«, sagt Susanne Maasjost, eine von etwa 40 Tagesmüttern in Verl. Sie hat extra aus Schweden ein 6er-Fahrrad bestellt, auf dem sie bis zu sechs Kinder transportieren kann. Denn sie betreut sechs – allerdings nicht gleichzeitig. Denn gesetzlich ist es nur erlaubt, fünf Kinder zeitgleich zu betreuen. »Mehr schafft man auch nicht«, gibt die Mutter zweier erwachsener Kinder zu. Das eine Kind kommt nur an zwei, andere an drei oder vier Tagen. Heute sind drei Kinder da – von 7.30 bis 14.15 Uhr. Das sind ihre Betreuungszeiten aktuell.

Den kompletten Text lesen Sie am Freitag, 15. September, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Verl.

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