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Vortragsreihe zum Thema Gesundheit in Verl

Verl (gl)

Am 9. November startet die Vortragsreihe. Experten sprechen über Herz, Darm, gesunden Schlaf und Wohnungsanpassung.

Verl (gl) - Was lässt sich gegen Schlafstörungen tun? Wie bleibt der Darm gesund? Und ab wann wird Übergewicht zum ernsthaften Problem und kann krank machen? Das sind drei von insgesamt sieben Themen, die von November bis März bei der Veranstaltungsreihe „Verler Gesundheitsforum“ im Mittelpunkt stehen. Da im Vorjahr coronabedingt bis auf die Auftaktveranstaltung alle Termine abgesagt werden mussten, wird das Programm zum Teil noch einmal aufgelegt – ergänzt um zwei neue Vorträge. Der Eintritt ist wie immer frei.

Zum Start der Reihe, die von der Stadt Verl und der Volkshochschule Verl-Harsewinkel-Schloß Holte-Stukenbrock angeboten wird, ist am Dienstag, 9. November, um 19.30 Uhr die Neuropsychologin Prof. Dr. Katja Werheid mit ihrem Buch „Nicht mehr wie immer“ im Pädagogischen Zentrum der Gesamtschule zu Gast. Zum Inhalt schreibt die Stadt in einer Mitteilung: Irgendwann können die Eltern nicht mehr so, wie sie wollen. Sie werden gebrechlicher und sind zunehmend auf Hilfe angewiesen. Katja Werheid zeigt, wie (erwachsene) Kinder für ihre Eltern da sein können, ohne sie zu bevormunden, und wie man trotz alter Konflikte Frieden schließen kann, ohne dabei schlechte Kompromisse einzugehen. 

Bedeutung des gesunden Schlafs

Die ersten paar Pfunde mehr auf der Waage erscheinen nicht wirklich schlimm. Aber was ist, wenn Übergewicht zum ernsthaften Problem wird und den Körper krank macht? Dr. Claudia Schröder-Böwingloh zeigt am Dienstag, 23. November, ab 19 Uhr im Rathaus auf, wie man oft schon mit kleinen Veränderungen der Essgewohnheiten und des Lebenswandels sinnvoll vorbeugen und Adipositas und ihre Folgeerkrankungen behandeln kann. Begleitend zu dem Vortrag wird vom 22. bis 26. November im Foyer des Rathauses die Ausstellung „Schwere(s)los“ gezeigt. 

Um Mobilität im Alter geht es am Mittwoch, 8. Dezember um 19 Uhr im Gymnasium Verl. Durch die tägliche Belastung nutzen die Gelenke allmählich ab. Dieser Verschleiß, die so genannte Hüft- oder Kniegelenksarthrose, kann sehr schmerzhaft sein und zur Gehunfähigkeit führen. Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wann ein neues, künstliches Gelenk sinnvoll ist, erläutert Prof. Dr. Michael Joern , Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am St.-Elisabeth-Hospital Gütersloh. Schlafstörungen zählen laut einer Mitteilung der Stadt zu den häufigsten Gesundheitsbeschwerden. Am 19. Januar um 19 Uhr im Gymnasium Verl geht Dr. Gernot Schoch, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin im Sankt Elisabeth Hospital Gütersloh, auf die Bedeutung und Struktur des gesunden Schlafs ein. „Bezüglich des sogenannten unerholsamen oder gestörten Schlafes geht es um Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten. Denn die Gründe für Schlafprobleme sind sehr unterschiedlich“, schreibt die Stadtverwaltung in einer Mitteilung.

Wohnungsanpassung und Darmgesundheit

Die Darmgesundheit hat laut einer Mitteilung der Stadtverwaltung einen erheblichen Anteil am Wohlbefinden und an der Leistungsfähigkeit. Probleme mit dem Darm und der Verdauung sind jedoch weit verbreitet. Was macht aber einen gesunden Darm aus? Was kann ich für meine Darmgesundheit tun und woran erkenne ich, ob mein Darm Unterstützung braucht? Am Mittwoch, 2. Februar, ab 19 Uhr gibt Rebecca Mohncke im Gymnasium Antworten auf diese und weitere Fragen rund um das Thema Darmgesundheit aus naturheilkundlicher Sicht. 

Unter dem Titel „Zuhause wohnen – so lange wie möglich“ stellt Thomas Krüger von der Awo-Wohnberatung am Mittwoch, 16. Februar, ab 19 Uhr im Gymnasium Möglichkeiten der Wohnungsanpassung mit und ohne bauliche Veränderungen vor. „Ältere Menschen möchten meist so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung selbstständig wohnen. Doch nicht immer entspricht die Wohnung den Bedürfnissen, die das Alter, eine Pflegesituation oder Behinderung mit sich bringen können“, heißt es in einer Mitteilung zu der Vortragsreihe. Neben klassischen Umbaumaßnahmen wie dem Einbau bodengleicher Duschwannen oder Treppenliften gibt es auch eine Vielzahl von Hilfsmitteln und Alltagshilfen. 

Herz wird thematisiert

Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Herzschwäche. Die ernstzunehmende Krankheit gilt es frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Denn ist das Herz zu schwach, kann das Auswirkungen auf Blutdruck, Herzschlag, Belastbarkeit und die gesamte Lebensqualität haben. Doch was genau ist eine Herzinsuffizienz und welche körperlichen Folgen können daraus entstehen? Was sind die Symptome? Und worauf kommt es an, wenn man eine Herzinsuffizienz hat? Privatdozent Dr. Detlev Baller, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie am Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen, informiert am Mittwoch, 16. März, ab 19 Uhr im Gymnasium über Möglichkeiten, der Erkrankung vorzubeugen, sie zu erkennen und effektiv zu behandeln. 

Hinweise aufgrund der Corona-Pandemie: Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Daher ist eine Anmeldung zu jeder Veranstaltung erforderlich. Interessierte können sich auf www.vhs-vhs.de sowie per E-Mail an vhs-vhs@gt-net.de anmelden. Telefonische Anmeldungen nehmen der Bürgerservice im Rathaus unter 05246/961196 sowie die VHS unter 05207/91740 entgegen. Bei allen Veranstaltungen gelten die 3G-Regeln. Eine OP- oder FFP2-Maske ist mitzubringen. Alle erforderlichen Abstandsregeln werden nach Angaben der Stadt eingehalten.

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