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Planungen für den Sportplatz Sürenheide vorgestellt

Zwei neue Kunstrasenplätze soll es geben

Verl (WB/keig). Geht es nach dem Willen des Sport- und des Bauausschusses, wird der Sportplatz Sürenheide ab der Fußballsaison 2018/19 ganz anders aussehen. Zwei neue Kunstrasenplätze soll es geben. Diese Planung haben die Mitglieder der beiden Ausschüsse am Donnerstag, 7. September, einstimmig unterstützt.

So soll es einmal aussehen: Der Kunstrasenplatz (F1) bleibt wie er ist. Der Sportplatz an der Posener Straße (nicht im Bild) soll umziehen (künftig F2). Der kleine Rasenplatz wird verlegt. Bislang liegt er links neben dem Kunstrasenplatz (F1). Dort soll eine Kita entstehen, so dass der kleine Platz rechts neben den neuen Platz (F2) umzieht (Position F3). Foto:

Nur der bisherige Kunstrasenplatz, der 2015 erst saniert wurde, bleibt unangetastet. Sowohl der kleine Rasenplatz als auch das Rasenspielfeld im nördlichen Bereich der Posener Straße werden verlegt. Sie sollen sich in Zukunft nördlich des sanierten großen Kunstrasenplatzes befinden und Teil eines zusammengeführten Sportzentrums in der Sürenheide sein.

Die Verlegung des kleinen Platzes ist notwendig, weil er von der Stelle weicht, an der eine neue Kindertagesstätte errichtet werden soll. Für diese Verlagerung des kleinen Platzes wurden bereits im Haushaltsplan für dieses Jahr 700.000 Euro bereitgestellt.

Lärmschutz notwendig

Diese Planungen machen allerdings einen zusätzlichen Lärmschutz im Westen der neuen Anlage notwendig. Von der Politik favorisiert wird ein begrünter Lärmschutzwall. Fraglich ist, ob dieser mit sechs Metern ausreichend ist oder mit einer zwei Meter hohen Wand auf acht Meter aufgestockt werden muss.

Acht Meter wären nötig, wenn Sonntagsmittag mehr als drei Spiele gleichzeitig laufen. Die Ausschüsse sprachen sich für die Acht-Meter-Variante aus, betonten jedoch, dass bei dieser Entscheidung sowie der Gesamtplanung die Anwohner einbezogen werden müssten. Dazu soll es am Mittwoch, 13. September, eine Versammlung der Anlieger geben.

Bislang beziffert das Planungsbüro Wolf die Gesamtkosten auf 2.306.000 bei einem Lärmschutz von acht Metern Höhe, bei sechs Metern liegt die Schätzung bei 2.210.000 Euro.

Mehr lesen Sie am Samstag, 9. September, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Verl.

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