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Von Donnerstag, 30. Juni, an sollen Corona-Bürgertests kostenpflichtig sein – Nachweis über Ausnahmen auch im Altkreis Halle noch ungeklärt

Viel Bürokratie, um drei Euro zu sparen?

Werther

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat es vorige Woche bereits angekündigt: Von Donnerstag, 30. Juni, an sind die sogenannten „Corona-Bürgertests“ nicht mehr kostenlos für alle. Stattdessen werden drei Euro fällig – es sei denn, jemand möchte einen Krankenhaus- oder Altenheimbesuch machen. Oder ist in den ersten drei Monaten schwanger. Oder jemand zeigt Covid-Symptome. Oder jemand im eigenen Haushalt ist infiziert. Aber wie soll das konkret gehandhabt werden?

Von Margit Brand und Volker Hagemann

Mit dem Bürgertest haben bisher alle Einwohner Deutschlands die Möglichkeit, sich kostenlos auf eine Infektion mit dem Corona-Virus testen zu lassen. Doch wie geht es danach weiter? Foto: imago

Die Testzentren wissen es nicht. Sie warten auf Anweisungen vom Land, die noch nicht vorliegen. „Wir müssen die Ausführungsbestimmungen aus Düsseldorf abwarten. Uns sind im Moment noch die Hände gebunden“, sagt Rainer Stephan, Sprecher des DRK-Kreisverbandes Gütersloh, der unter anderem in Werther die hier inzwischen einzige Testmöglichkeit an der Engerstraße betreibt. „Da werden wir vermutlich von jetzt auf gleich reagieren müssen, aber das kennen wir in der Pandemie ja schon.“

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