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 24-Stunden-Schwimmen  am 6./7. August in Werther

Bahnen ziehen auch im Mondschein

Werther

Wenn demnächst Feuerwehrfahrzeuge am Freibad Werther vorfahren und Scheinwerfermasten aufrichten, dann besteht kein Grund zur Sorge – im Gegenteil, dann rückt nach langer Zeit eine beliebte Veranstaltung näher: rund um die Uhr im Becken seine Bahnen ziehen zu können.

Von Volker Hagemann

Organisatoren und Helfer sind bereit für das 24-Stunden-Schwimmen, das nach 2019 nun endlich wieder stattfinden kann. Von links: Gotthard Weber (Johanniter), Silke Prochnow (Stadtsportverband), Bürgermeister Veith Lemmen, Katja Kreft und Nina Welland (Freibad-Förderverein), Vera Consbruch (Kreissparkasse) und Stefan Meier (Stadt Werther). Foto: Volker Hagemann

Denn vom 6. bis 7. August soll es im Freibad endlich wieder das 24-Stunden-Schwimmen geben. Die sportliche wie feucht-fröhliche Veranstaltung ist bisher noch immer gut angekommen – und teilzunehmen, lohnt sich in mehrfacher Hinsicht: Vor allen Dingen ist da der sportliche Part, schließlich ist Schwimmen eine der gesündesten Sportarten überhaupt, und das gesellige Klönen am Beckenrand gehört natürlich auch dazu.

Zum anderen lohnt es sich gerade beim 24-Stunden-Schwimmen, ordentlich Meter zu machen: Je mehr Bahnen die Teilnehmer schwimmen, desto höher fällt am Ende die Spendensumme aus, die zugunsten des Wertheraner Freibades verwendet wird. Coronabedingt fiel die Veranstaltung 2020 und 2021 aus, alternativ führte der Freibad-Förderverein zu den normalen Öffnungszeiten in beiden Sommern jeweils ein Stadtschwimmen durch.

Das Klettergerüst mit den Ringen zum Hangeln wurde im vergangenen Jahr auf dem Freibad-Areal aufgestellt - aus dem Spendenerlös von 2019. Vera Consbruch (Kreissparkasse), Stefan Meier und Veith Lemmen (Stadt Werther) testen es auch mal gerne. Foto: Volker Hagemann

Und auch das brachte stattliche Erlöse, so dass davon 2020 für die Liegewiese neue Fußballtore finanziert werden konnten und 2021 der Förderverein unterstützt werden konnte. Bürgermeister Veith Lemmen ist froh, dass in diesem Sommer wieder ein „normales“ 24-Stunden-Schwimmen stattfinden kann: „Es ist schön zu sehen, wie alle mitziehen, wie die Ehrenamtlichen geradezu darauf brennen“, freut er sich.

Erlös für den guten Zweck

Das Startgeld beträgt einen Euro und kommt am Ende der Spendensumme zugute. Darüber hinaus wird die Kreissparkasse Halle die Veranstaltung mit 50 Cent je geschwommenem Kilometer unterstützen. „Der am Ende zusammengekommene Erlös ist diesmal für die Anschaffung von neuem Wasserspielzeug für das Freibad vorgesehen“, kündigt Stefan Meier vom Fachbereich 1 (Sport und Kultur) der Stadt Werther an. Meier dankt den vielen Mitorganisatoren: „Dem Förderverein, der die Stadt bei der Organisation unterstützt, und den vielen weiteren Helfern, die beispielsweise die zurückgelegten Bahnen der Teilnehmer zählen; ohne sie alle wäre das Ganze gar nicht durchführbar.“

Auch noch am späten Abend genießen die Badegäste die Abkühlung in dem von der Feuerwehr ausgeleuchteten Becken. Foto: Sara Mattana

Weitere Helfer zum Zählen würden aber noch benötigt (Kontakt: Telefon 05203/705-22). Dankbar ist die Stadt ebenso der Freiwilligen Feuerwehr Werther, die das Becken ausleuchten wird, und der Johanniter-Unfall-Hilfe, die den Sanitätsdienst übernehmen wird. Um an jenem Wochenende rund um die Uhr Bahnen zu ziehen, ist keine Anmeldung erforderlich, geschwommen werden kann von Samstag, 6. August, 11 Uhr, bis Sonntag, 7. August, 11 Uhr. Für Sonntag, 14 Uhr, ist die Siegerehrung geplant. Die Auswertung erfolgt nach Altersklassen.

Veranstaltung für alle Generationen

Auf Wunsch erhält jeder Teilnehmer eine Urkunde mit seiner persönlichen Leistung. „Doch bei allem Ehrgeiz: Bitte auch ausreichend Pausen einlegen! Es ist ganz egal, ob jemand nur eine Bahn macht oder ganz viele, der Spaß soll mit im Vordergrund stehen“, betont Stefan Meier. Auch das Alter der Teilnehmer sei egal, „es ist eine schöne Veranstaltung für alle Generationen.“

Sportabzeichen

Zur Stärkung wird der Freibad-Kiosk öffnen, einzig das traditionelle Kuchenbuffet wird es diesmal nicht geben. Zum Vergleich: Beim letzten „klassischen“ 24-Stunden-Schwimmen im Jahr 2019 legten 169 Teilnehmer unterm Strich 578.600 Meter im Wasser zurück. Von Startgeld und Spenden wurden zwei neue Schaukeln, eine Hängematte und ein Klettergerüst mit Hangelleiter angeschafft und im vergangenen Jahr aufgestellt.

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