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Stadt Werther zahlt 10.000 Euro für Modernisierung der Museums-Homepage

Böckstiegel online aufpeppen

Werther (WB). Sie ist technisch längst nicht mehr zeitgemäß und in vielen Details dringend überarbeitungsbedürftig: die Internetseite des Museums Peter August Böckstiegel.

Volker Hagemann

Für den Aufruf übers Smartphone ist die Seite des Böckstiegel-Museums Werther noch nicht ideal. Foto:

Da kommt es dem Museum entgegen, dass die Stadt Werther für die Neukonzeption der Homepage einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro gewährt. Diesem Antrag von Museumsleiter David Riedel stimmten die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses am Dienstagabend mehrheitlich zu – mit zwei Gegenstimmen der Grünen.

Andreas Honsel (FDP)

Das sei für eine Umgestaltung der Homepage aber „sehr teuer“, merkte Prof. Walter Arnold (Grüne) im Ausschuss an. Eben nicht, widersprach Andreas Honsel (FDP) vehement: „10.000 Euro – das ist für einen solchen Aufwand absolut gar nichts!“ Und auch Uwe Gehring (UWG) plädierte für diesen Zuschuss: „Denn wir sind sehr froh, dass wir das Museum in Werther überhaupt haben! Also sollte die Stadt da ruhig einspringen.“

Visitenkarte für die ganze Stadt

Im Wirtschaftsplan des Museums sind für die Neugestaltung des Internetauftritts keine Finanzmittel vorgesehen. „Doch die Homepage ist inzwischen viele Jahre alt, obendrein ist sie auch nicht smartphonekompatibel“, erklärte David Riedel, künstlerischer Leiter des Böckstiegel-Museums, am Mittwoch im WB-Gespräch. „Dabei wünschen wir uns beispielsweise interaktive Module und die Möglichkeit, etwa Ausstellungen und Sammlungsbestände digital zu präsentieren. Auch eine Verbindung zum Böckstiegel-Freundeskreis und zur Stadt Werther wären zeitgemäß. Das würde ja letztlich der gesamten Tourismuswerbung der Stadt nützen.“ Schließlich seien das Museum und seine Homepage so etwas wie eine Visitenkarte der Stadt Werther. Geplant sei nun eine völlige Überarbeitung, unter anderem in Verbindung mit einem Newsletter sowie mit Facebook- und Instagram-Kanälen.

Wann all das umgesetzt wird, ist noch offen. „Bei einer solchen Summe müssen wir ja eine Ausschreibung in die Wege leiten, um die notwendigen EDV-Arbeiten zu vergeben“, erklärt David Riedel. Im übrigen müsse die Seite dann auch weiter entsprechend gepflegt und aktualisiert werden. Und so fand Udo Lange (SPD): „Ich hätte auch kein Problem damit, dem Museum jedes Jahr einen entsprechenden Zuschuss zu gewähren.“

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