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Straßenbaustelle in Werther-Theenhausen: Erster Abschnitt wird Montag asphaltiert

Die alte Fahrbahn ist abgefräst

Werther-Theenhausen (WB). Die Asphaltfräse hat ganze Arbeit geleistet. Auf 1560 Metern ist die Theenhau­sener Straße derzeit ein ganzes Stück »tiefergelegt« worden.

Volker Hagemann

Der neue Asphalt kann kommen. Dafür müssen sich Verkehrsteilnehmer auf drei Tage Sperrung einrichten. Foto: Volker Hagemann

Der alte Asphalt ist komplett abgefräst, zwei Tage benötigten die Mitarbeiter der Gütersloher Tiefbaufirma Gröschler für diesen Abschnitt zwischen der Gaststätte »Outside« und der Einmündung der Langenheider Straße bei Holz Reisen. Damit, so die Tiefbauer, lägen sie absolut im Zeitrahmen.

Drei Lagen Asphalt

Ist die Fahrbahn derzeit zumindest für Anlieger noch befahrbar, müssen auch sie vom kommenden Montag, 21. Oktober, an eine Zwangspause einlegen: Dann nämlich wird über einen Zeitraum von drei Tagen der neue Asphalt aufgetragen. »Und der ist so schnell auf gar keinen Fall befahrbar«, betont Timo Kohl, Bauleiter beim Kreis Gütersloh.

Drei Lagen Asphalt erhält die Theenhausener Straße , verbunden werden die Schichten durch Straßenbau-Bitumen. »Wenn das Wetter weiter mitspielt, wird am Montag die Tragschicht aufgetragen«, kündigt Timo Kohl an. »Am Dienstag folgt die Binderschicht, am Mittwoch wird schließlich die Asphalt-Deckschicht gezogen«, so der Bauleiter. Aller Vor­aussicht nach soll der Straßenabschnitt am darauffolgenden Freitag wieder für die Anwohner befahrbar sein.

Querungshilfe entsteht

An die Deckensanierung auf dem 1560 Meter langen Abschnitt schließen sich in Richtung Wietes Wirtshaus 200 Meter Straßen-Vollausbau zwischen Langenheider Straße und Voßheide an. Hier setzen die Bauarbeiter aktuell die Kantsteine. Auch die künftige Mittelinsel ist schon deutlich zu erkennen, die das Überqueren der Straße sicherer machen soll. »Der Kanalbau ist inzwischen bis hinter die Einmündung der Brennenheide fertiggestellt, und die neuen LED-Straßenlampen stehen ebenfalls«, ergänzt Timo Kohl.

Sicherheitsdienst bedeutet zusätzliche Kosten

Damit nicht schon am Mittwoch Verkehrsteilnehmer trotz Sperrung über den neuen Asphalt fahren, werden Mitarbeiter des Rheda-Wiedenbrücker Sicherheitsdienstes »Sicherheit und Service Westfalen« vor Ort sein. Eine Maßnahme, die wegen derjenigen Autofahrer erforderlich ist, die Absperrbaken, Sperr- und Umleitungsschilder offenbar nicht inter­essieren. »Leider!«, findet auch Timo Kohl. »Denn der Sicherheitsdienst kostet den Steuerzahler über den ganzen Zeitraum 30.000 bis 40.000 Euro.«

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