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Werbegemeinschaft Werther feiert ihr 40-jähriges Bestehen mit einem Festakt

»Die Lady hat sich gut gehalten«

Werther (WB/SKü). Der Appell zu mehr und gemeinsamem Handeln an einem Strang für Werther hat sich wie ein roter Faden durch die Ansprachen beim Festakt zum 40-jährigen Bestehen der Werbegemeinschaft gezogen. Es wurde aber auch ein launiger Abend mit rund 60 Festgästen.

Der aktuelle Vorstand der Werbegemeinschaft Werther und Ehrengäste beim Festakt: (von links) Bürgermeisterin Marion Weike, Jan-Philipp Paul, Stefan Roussakis, Ulrich Kullak, Vera Consbruch, Hans-Werner Böhme, Günter Ludewig und Arthur Uphaus. Foto: Stefan Küppers

Ins Haus Werther hatte der Vorstand der Werbegemeinschaft eingeladen. Und der Zuspruch aus der Politik, von Vertretern von Vereinen und Verbänden, aus örtlichem Handel und Wirtschaft sowie zahlreichen ehemaligen Machern der Werbegemeinschaft zeigte, dass die Werbegemeinschaft auch nach 40 Jahren ein wichtiger Faktor im Leben Werthers geblieben ist. »Die Lady sieht noch frisch aus, hat viel aus sich gemacht und hat sich gut gehalten«, brachte es der Moderator Willi Rose launig auf den Punkt.

Stefan Roussakis vom Vorstandsteam oblag es, den Blick zurück zu werfen in Interviews mit drei verdienten Machern der vergangenen 40 Jahre. Kaufmann Hans-Werner Böhme, der sich selbst als »altes Zirkuspferd« bezeichnete, hat über mehr als drei Jahrzehnte den Karren Werbegemeinschaft gezogen. »Viele kleinere Geschäfte in einer Stadt sind auch wie ein großes Kaufhaus. Das haben wir immer versucht, den Mitgliedern klar zu machen«, blickte Böhme auf die Anfänge 1977 zurück, als 65 Betriebe zusammen etwa 10 000 Quadratmeter Verkaufsfläche hatten. Schon damals war eines der Ziele, den Abfluss der Kaufkraft nach Bielefeld zu mindern und zugleich die Beziehung zwischen Geschäftsleuten und Kunden zu verbessern.

Hans-Werner Böhme erhielt für seine Verdienste viel herzlichen Beifall ebenso wie andere langjährige Mitstreiter. Arthur Uphaus erinnerte sich gerne an die tollen Modeschauen auf dem Venghauss-Platz, die Bernd Bredemeyer so einmalig moderiert hatte. Und wie in den 80er Jahren im Festzelt bis in die Nacht »Life is live« gefeiert wurde, das war nicht nur für Arthur Uphaus einmalig. Günter Ludewig hingegen wird nie vergessen, wie in der Kassenhalle der Kreissparkasse vor hunderten Besuchern die ersten Wertherchen von Willi Rose versteigert wurden. Und wie damals von gegenüber kommend Gastwirt Louis Schäperkötter spontan Bier kredenzte und die Stimmung anheizte. Bei dem Festakt, der in ein gemütliches Beisammensein mündete, war manches nostalgisch. Aber in einigen Reden wurde auch in die Zukunft geblickt.

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