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Evangelische Kirchengemeinde Werther zeigt Flagge

Die Reformation geht weiter

Werther (WB/mat). Ebenso vielfältig und offen wie der Gedanke der Reformation selbst soll das Programm der Kirchengemeinde sein, das zum Jubiläumsjahr in die Kirche lockt. Denn neben theologischen Fachvorträgen halten die kommenden Monate auch Konzerte, Führungen oder Pilgertage bereit, die zeigen sollen, dass die Reformation noch immer lebt.

Hartmut Splitter, Holger Hanke, Markus Stein und Volker Becker (von links) freuen sich auf vielseitige Veranstaltungen rund um das Thema Reformation. Foto: Sara Mattana

Genau diese Botschaft vermittelt auch das große Plakat, das nun in bunten Farben den neugestalteten Eingang des Gemeindehauses ziert: »Die Reformation geht weiter«, lautet die Nachricht, mit der die Gemeinde so viele Menschen wie möglich erreichen möchte – und zwar nicht nur die regelmäßigen Kirchgänger.

»Wir möchten ein großes Spektrum abdecken und ökumenisch daran erinnern, dass die Frontstellung gegen andere Konfessionen längst Vergangenheit ist«, sagt Grafiker Markus Stein, der das Plakat entworfen hat. Denn obwohl er selbst Katholik ist, liegt es ihm am Herzen, sich auch in der evangelischen Gemeinde einzubringen und die Reformation zu leben.

Ins Konfi-Camp nach Wittenberg

So finden im Laufe des Jubiläumsjahrs Orgelkonzerte, ökumenische Gottesdienste, Kloster- und Kirchenführungen oder Vorträge statt und auch die Jugend soll sich besonders einbringen können. »Mit einigen unserer Konfirmanden nehmen wir an einem Camp in Wittenberg teil, zu dem junge Gläubige aus ganz Deutschland kommen, um gemeinsam über Martin Luther zu sprechen«, sagt Pastor Hartmut Splitter. Damit aber auch die Jüngsten schon mit dem Thema in Berührung kommen, steht auch die Kinderbibelwoche im Oktober unter dem Motto »Luther entdecken«.

Schließlich soll nicht nur die Geschichte, sondern auch der Bezug zur Gegenwart vermittelt werden, weshalb anstelle der Wahlplakate künftig große Reformations-Plakate Werthers Laternenpfähle zieren sollen. »Die Kirche ist so lebendig wie die Menschen, die hier aktiv sind. Deshalb möchten wir auf die Leute zugehen und zeigen, wie groß die Bedeutung des Glaubens für die Gesellschaft ist«, sagt Markus Stein.

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