1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Werther
  6. >
  7. Fedrige Hingucker mit und ohne Puschen

  8. >

Wertheraner Züchter stellen Zwergseidenhühner und viele andere Rassen vor

Fedrige Hingucker mit und ohne Puschen

Werther (WB). Dass Silke Hoffmann und Uwe Keller ausgerechnet an diesem Wochenende Besuch von ihrem Neffen Jasper aus Görlitz bekommen haben, traf sich besonders gut. Denn Jasper hält bei sich zu Hause seit kurzem einige Hühner – kein Wunder also, dass er die Ausstellung des Kleintierzuchtvereins Werther gern anschaute.

Sara Mattana

Silke Hoffmann und Uwe Keller besuchen gemeinsam mit ihrem Neffen Jasper Lorenz die Ausstellung. Foto:

Und obwohl dort viele altbekannte Rassen in den Käfigen umher hoppelten und flatterten, war auch das ein oder andere neue Tier in der Sporthalle der Grundschule Werther zu Gast. So hatte Züchter Kai Beinke zum ersten Mal seine schwarzen Zwergseidenhühner mitgebracht. Und die waren mit ihrer fluffigen Haube und den großen Federpuschen ein echter Hingucker. »Diese Hühner sind vom Wesen her sehr ruhig und umgänglich. Sie würden auch nicht weglaufen«, sagte Ulrich Weiß, Vorsitzender des Kleintierzuchtvereins Werther. Er selbst hatte seine silberfarbig gebänderten Zwerg-Wyandotten im Gepäck – eine Hühnerrasse, die er schon seit vielen Jahren züchtet.

Tombola mit 700 Gewinnen

»Wir sind sehr stolz, dass wir es auch in diesem Jahr geschafft haben, eine solch vielseitige Schau auf die Beine zu stellen«, sagte Ausstellungsleiter Tino Topheide. Er freute sich besonders darüber, dass die Züchter nun schon zum neunten Mal die Räumlichkeiten nutzen durften. Denn während in der Sporthalle Tauben, Sittiche, Kaninchen und Hühner bestaunt werden konnten, luden die Vereinsmitglieder in der Mensa zu Kaffee und Kuchen ein. Auch eine Tombola mit 700 Gewinnen stand dort bereit, sodass sich die Besucher über Preise wie eine Kaffeemaschine, Plüschtiere oder Fahrradhelme freuen durften. Vor allem die jüngsten Besucher konnten es nach der Eröffnung aber kaum abwarten, eine Runde durch die Ausstellung zu drehen – schließlich konnten sie dort Wachteln beim Schlüpfen zuschauen oder Kaninchen streicheln. »Kleintiere werden von Erwachsenen und Kindern geliebt, und es macht Spaß, mit ihnen Zeit zu verbringen. Gleichzeitig eignen sie sich, um Kindern Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln«, sagte Bürgermeisterin Marion Weike, die die Schau eröffnete.

Die Ergebnisse

Die besten Zuchtergebnisse erzielten Gustav Bertram (Ziegensittiche), Reinhard Bensiek (Satsumadori), Ulrich Weiß (Zwerg-Wyandotten) und Siegfried Kres (Zwergwidder), die mit dem Vereinsehrenpreis ausgezeichnet wurden. Den Stadt-Ehrenpreis erhielten Marc Viez (Pfirsichköpfchen), Tino Topheide (Neuseeländer), Familie Ewald (Zwerg-Welsummer), Siegfried Kres (Zwergwidder), Reinhard Bensiek (Satsumadori) und Werner Wipper (Hasenkaninchen). Die Kreisverbandsehrennadel wurde Gustav Bertram (Nymphensittiche), Eike Claudius Kramer (Sachsenenten), Heinz Kratzenberg (Wiener Weißschild), Siegfried Kreis (Zwergwidder) und Ulrich Weiß (Zwerg-Wyandotten) überreicht. Der Bankverein-Pokal ging an Tino Topheide (Neuseeländer), Marc Viez (Prachtrosella) und Günter Koppenbrink (Bielefelder Kennhühner). Die vom Taubenverein Heimatliebe Schwarzbachbote gestiftete Plakette ging an Tino Topheide (Neuseeländer) und Familie Ewald (Zwerg La Fleche). Tino Topheide nahm außerdem die Landesverbandsmedaille entgegen, während Siegfried Kres mit der Landesverbandsmedaille ausgezeichnet wurde. Für besondere Verdienste wurde Friedhelm Meyer mit der goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet. Der 70-Jährige war von 1991 bis 2004 als Vize-Vorsitzender, bis 2010 als erster Vorsitzender und von 2010 bis 2011 als Kassierer tätig, seit 2014 als zweiter Kassierer.

Startseite