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Kranzniederlegungen und Mitmachaktion zum Volkstrauertag in Werther

Gedenkfeier als Arbeit am Frieden

Werther

Das Thema ist aktuell wie lange nicht : Zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft werden auch in Werther wieder Kränze niedergelegt. Die Landfrauen bereiten eine Mitmachaktion vor.

An drei Orten in Werther werden am Volkstrauertag Kränze nieder gelegt. Eine Mitmachaktion der Landfrauen ist weniger traditionell. Foto: Anne Steven

"Zurzeit ist Friedensarbeit hoch aktuell: Wenn wir in diesem Jahr am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt gedenken, tun wir dies in beunruhigenden Zeiten. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine sehen wir, dass der Krieg als Mittel der Politik immer wieder eingesetzt wird. Städte werden zerbombt, Menschen werden über Nacht obdachlos und müssen ihre Heimat verlassen. Wir spüren, wie unsere Hoffnung auf ein friedliches Miteinander in Europa in Frage gestellt wird", schreibt die Stadt Werther in ihrer Einladung zu den verschiedenen Gedenkfeiern, die im Anschluss an Gottesdienste in Werther und den Ortsteilen sowie am Kreuz der Ostdeutschen auf dem Friedhof niedergelegt werden.

Aufruf zur Versöhnung

Weiter heißt es: „Der Volkstrauertag ist ein Aufruf zur Versöhnung, Verständigung und Frieden. An diesem Tag blicken wir zurück aber auch gerade nach vorn, da sowohl die Geschehnisse der Geschichte als auch der Gegenwart mit in das Gedenken mit einbezogen werden.“

In Werther beginnt die Feierstunde nach dem Gottesdienst um 9.45 Uhr in der St. Jacobikirche (Pastor Hartmut Splitter). Im Jugendheim Langenheide (Pastor Holger Hanke) und in der St. Johannes-Kirche Häger (Pastorin Silke Beier) sind die Gottesdienste jeweils um 10 Uhr.  Kränze legen Vertreter der Feuerwehrlöschzüge, in Häger auch des Sportvereins, im Beisein des Bürgermeisters und seiner  Stellvertreter Udo Lange (in Langenheide) und Karl-Hermann Grohnert (in Häger) nieder.

Gedanken auf Baumscheiben

Im Stadtkern, am Mahnmal an der Jacobikirche, gibt es eine Mitmachaktion der Landfrauen. Besucher haben die Möglichkeit, Gedanken und Emotionen auf vorbereiteten Baumscheiben niederzuschreiben und damit festzuhalten. Diese sollen im Nachgang an öffentlich zugänglicher Stelle gut sichtbar aufgehängt werden.

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