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Neubau des Feuerwehrgerätehauses Werther: Architekt und Wehrführer stellen Planungsstand vor

Im Herbst soll Baubeginn sein

Werther

Wie der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Werther aussehen wird, zeigten jetzt Architekt Rainer Mühl und Wehrführer Dr. Dirk Hollmann im Ausschuss für Planen, Bauen und Stadtentwicklung. Etwa 3,2 Millionen Euro sollen hier investiert werden.

Volker Hagemann

Ansicht von der Engerstraße aus: So soll das künftige Feuerwehrgerätehaus aussehen. Foto: Architekturbüro Poggenhans und Mühl

Das bestehende Gerätehaus aus den 60er Jahren bietet nicht mehr genug Platz; das betrifft vor allem die Werkstatt und die Atemschutzabteilung. Darüber hinaus benötigt die Feuerwehr passende Räume, in denen nach einem Einsatz kontaminierte Kleidung getauscht werden kann. Angesichts der steigenden Zahl an weiblichen Einsatzkräften fehlt es außerdem an getrennten Duschen.

Der Neubau soll am bisherigen Standort an der Blumenstraße entstehen. Geplant ist eine Stahlkonstruktion mit Sandwich-Paneelen, die Fahrzeughalle soll drei Lkw, dem Einsatzleitwagen und dem Mannschaftstransporter Platz bieten. Zu den ökologischen Aspekten des künftigen Gebäudes zählen die geplante Photovoltaikanlage auf dem Dach und die Begrünung auf einem Teil der Dachfläche. „Nach einer Umplanung wird das Gebäude nochmals kompakter und um 60 Quadratmeter Grundfläche reduziert, was wiederum Kosten spart“, erklärte Rainer Mühl.

Noch im März soll der Bauantrag gestellt werden

Noch im März will der Architekt den Bauantrag stellen. Parallel wird gemeinsam mit den Fachingenieuren die Detailplanung erarbeitet. Außerdem hoffen Stadt und Feuerwehr auf eine Landesförderung in Höhe von etwa 250.000 Euro. Im Sommer soll dann die Ausschreibung für die einzelnen Gewerke folgen, Baubeginn soll im Idealfall im September oder Oktober sein. Die Stadt als Bauherrin und die Feuerwehr rechnen mit einem Jahr Bauzeit.

„Um zeitlich und preislich im Rahmen zu bleiben und zügig wieder den Normalbetrieb aufnehmen zu können, soll alles in einem Bauabschnitt erfolgen“, erklärte Dr. Dirk Hollmann. Und natürlich muss die Feuerwehr weiterhin voll einsatzbereit sein; daher werden während der Bauphase einige Geräte schnell zugänglich in einer Halle untergebracht. Auch die nicht von den Baumaßnahmen betroffene alte Fahrzeughalle wird weiter genutzt. Zudem kann eine Halle des benachbarten Bauhofs genutzt werden, auf dessen Gelände werden Container als Umkleiden dienen.

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