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Zünftig bis ins Detail: Zum 15. Mal feiert der BV sein beliebtes Oktoberfestes

Jeans sind selten geworden

Werther (WB). Obwohl Werther und Bayern für gewöhnlich wenig verbindet, gibt es doch ein Ereignis im Jahr, das die fröhliche Mentalität des Südens nach Ostwestfalen überschwappen lässt. Und auch das 15. Oktoberfest des BV Werther enttäuscht nicht.

Sara Mattana

Stefan und Susanne Greßhake, Claudia und Peter Einhaus, Bettina Stühmeyer und Katrin Holtmann (von links) gehören bereits zu den Stammgästen und freuen sich vor allem darauf, gemeinsam mit den vielen anderen Besuchern viel zu tanzen. Foto: Sara Mattana

Nur wenige Takte muss die Band spielen, bis auch auf dem Tiede-Gelände die muntere Stimmung der Wiesn ausbricht. So ist es umso verwunderlicher, dass die »Hüttenstürmer« bereits nach einer halben Stunde ihre erste Pause einlegt – allerdings nur, um sich auf ihr Überraschungsprogramm vorzubereiten.

Schließlich sollen die Gäste nicht nur von der Bank aus, sondern auch auf der Tanzfläche mitfeiern. Und wie es sich für die zünftige Gaudi gehört, wird kurze Zeit später kräftig geschunkelt – und zwar im großen Kreis vor der Bühne.

Hauptsache tanzen

»Genau deshalb kommen wir immer gern her. Wir finden es toll, dass hier so viel getanzt wird und die Stimmung ist einfach super«, sagt Katrin Holtmann, die gemeinsam mit Bettina Stühmeyer extra aus Bad Oeynhausen anreist, um gemeinsam mit Stefan und Susanne Greßhake und Claudia und Peter Einhans zu feiern. Sie gehören zu den Stammgästen der Wertheraner Wiesn.

Ehrensache, dass sie beim Fassanstich durch Bürgermeisterin Marion Weike in der ersten Reihe stehen. Der verläuft (ausnahmsweise) ohne Zwischenfälle: Nach wenigen Schlägen sprudelt das kühle Blonde in die Gläser der Gäste, die, wie es sich für ein echtes Oktoberfest gehört, größtenteils in Dirndl und Lederhose gekommen sind. Kaum jemand stößt in Jeans und T-Shirt unter den weiß-blauen Fähnchen das echte Wiesn Löwenbräu an.

Frische Brezeln verteilen die Nachwuchsspielerinnen der Damenmannschaft Sie gehören damit zu den insgesamt 60 Ehrenamtlichen, die hinter den Kulissen dafür sorgen, dass alles reibungslos abläuft.

Hinter den Kulissen

»Auch um den Thekenbereich kümmern sich die Vereinsmitglieder selbst. Trotzdem wäre all das nicht möglich, wenn Familie Margenau uns nicht jedes Jahr wieder den Platz für das Zelt zur Verfügung stellen würde«, sagt Organisator Dieter Brinkhoff, der schon jetzt mit den Planungen für das 16. Oktoberfest beginnt. Der Termin steht bereits fest und kann schon einmal notiert werden: Das nächste Mal heißt es am Samstag, 8. September 2018, »o’zapft is!«

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