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Mitmach-Aktion der Landfrauen Werther: Drei Bäume sollen zu Ostern geschmückt werden

„Landeier“ machen Werther bunt

Werther (WB/hx)

Nach einem tristen Jahr ohne jegliche Veranstaltungen haben die Landfrauen überlegt: Wie kann man den Wertheranern ein Lächeln ins Gesicht zaubern? Ideen wurden per Videokonferenz gesammelt, und am Ende war klar: Etwas Farbe würde der Stadt sehr gut stehen. Passend zu Ostern starten die Landfrauen deshalb eine Mitmach-Aktion: „Landeier“ machen Werther bunt!

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Maren Steinmann, Astrid Pirog, Gudrun Kronsbein und Silke Storck-Schierenbeckhoffen, dass viele Wertheraner die Idee unterstützen und bunte Eier liefern. Foto: hx

Die kreativen Frauen planen, drei Bäume an markanten Stellen der Stadt fröhlich mit selbst gestalteten Ostereiern zu schmücken. Sie ermuntern alle – egal, ob groß oder klein – ausgeblasene Eier phantasievoll zu bemalen oder anderweitig zu dekorieren. Es wird darum gebeten, möglichst naturnahe Materialien zu verwenden, so wie auch auf Plastikeier verzichtet werden soll.

Durch diese Gemeinschaftsaktion sollen Osterbäume in Häger, in Langenheide und direkt am Ortseingang in Werther für alle gut sichtbar geschmückt werden. In der Stadtmitte etwa geht es um das Grün an der Auffahrt zum ZOB, wo bereits das von der Landjugend aufgestellte Holzschild zur 1000-Jahr Feier von 2009 steht.

„Um das Ganze zu koordinieren und keinen Massenansammlungen hervorzurufen, haben wir Sammelstellen eingerichtet, zu denen die fertigen Eier gebracht werden können“, erläutert Mitorganisatorin Silke Storck-Schierenbeck den Ablauf. Die bunten Landeier können von sofort an bis spätestens Donnerstag, 18. März, an folgenden Stellen abgegeben werden: Hofladen Bauer Maaß, Bauerngarten Schierenbeck, Maren Steinmann (Borgholzhausnener Straße 88, in der Garage abstellen), Apfelgarten Linhorst, Dorfladen Häger, Blumen Langer und Bäckerei Welter.

„Je mehr Eier zusammen kommen, desto bunter werden die Bäume werden“, begeistert sich auch Astrid Pirog für die Idee. „Damit man sie wirklich nicht übersehen kann, werden wir noch unsere selbst gemachten Holzschilder mit Motiven aus der bekannten Häschenschulen dazustellen.“

Wer nun aber völlig unbegabt ist und trotzdem mitmachen möchte, der muss einfach in nächster Zeit viele Eierspeisen zubereiten und kann die unbemalten, ausgeblasenen Hühnereier auch an den Sammelstellen abgeben. „Wenn da eine ordentliche Menge zusammenkommt, geben wir sie an die Kindergärten weiter, denn auch die wollen uns bei der Idee unterstützen“, berichtet Maren Steinmann.

„Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, ich habe gerade ein paar Eier mit Spachtelmasse bearbeitet, bevor ich sie bemalt habe“, sagt Gudrun Kronsbein. Also dürfte in nächster Zeit in Werther reichlich Käsekuchen, Tortilla oder üppiges Rührei zubereitet werden – Hauptsache es kommen genug Eierspeisen auf den Tisch, damit es an Rohmaterial für die Aktion nicht fehlt. Auspusten statt aufschlagen lautet die Devise.

Die Landfrauen hoffen, dass so drei kunterbunte Bäume entstehen, die beim Osterspaziergang bewundert werden können. Oder auch genau inspiziert: Wo ist mein Ei gelandet?

Fragen zur Aktion beantwortet Silke Schierenbeck unter Tel. 0174/ 2134959.

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