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Ferienspiele auf Rädern und Rollen: Skate-Camp im Jugendzentrum „Funtastic“ in Werther

Mal mutig über die Rampe rollen

Werther

"Ich bring‘ mit, was ich habe, und probiere aus, was ich können will“ – so in etwa beschreibt Björn Fülbier vom Leitungsteam des Jugendzentrums „Funtastic“ die Grundsätze der Skater-Kultur. Etwa 20 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 9 und 14 Jahren haben jetzt in der Skatehalle ihre eigenen Grenzen ausgetestet und Neues ausprobiert – ein spannend-sportlicher Teil der Ferienspiele der Stadt Werther.

Von Johannes Gerhards

Behutsame Hilfestellung: Dominik Schlief (links) unterstützt den 12-jährigen Ege bei seinem ersten Versuch, mit dem Scooter eine kleine Rampe zu bewältigen. Foto: Johannes Gerhards

Während sich am Donnerstag die Anfänger auf den Rampen tummeln, kommen am Freitag die Skater mit Vorkenntnissen an die Reihe. „Dazu gehören auch einige unserer regelmäßigen Besucher“, sagt „Anleiter“ Dominik Schlief.

Zehn Interessierte sind gekommen, um mit Scootern oder BMX-Rädern, auf Skateboards oder Inlineskates die Rampen zu erkunden. „Im Nachgang zu Corona konnten wir viele neue Geräte anschaffen“, berichtet Schlief. Diese stehen jetzt den Jungen und Mädchen zur Verfügung. Maya und Klara haben eigene Inlineskates mitgebracht, zwischendurch vergnügen sie sich mit Snake-Racern auf dem Hof. „Das ist entspannter als Rampefahren“, geben sie gut gelaunt zu.

Nach eher anstrengenden Übungen in der Skatehalle entspannen sich (von links) Maya, Emil und Klara mit gut ausgepolsterten Snake-Racern. Foto: Johannes Gerhards

Zu Beginn können sich alle zunächst ohne Fahrzeuge an die Rampen herantasten. Protektoren und Helm gehören wie selbstverständlich zur Grundausrüstung, außerdem gilt es, eigentlich selbstverständliche Regeln zu beachten. „Das Wichtigste ist, aufeinander zu achten und nicht gleichzeitig zu fahren“, betont Dominik Schlief. Insofern habe das ganz viel mit sozialem Miteinander zu tun, ergänzt Björn Fülbier, der in früheren Zeiten selbst als Skater unterwegs gewesen ist.

Seinen Angaben zufolge ist das Verletzungsrisiko nicht überdurchschnittlich groß. „Wenn hier regelmäßig Fußball gespielt würde, müsste der Krankenwagen öfter kommen“, mutmaßt der JUZ-Leiter. Die Teilnehmer dürfen ausprobieren, worauf sie Lust haben. Auf Wunsch leistet Dominik Schlief Hilfestellung und gibt wertvolle Tipps aus eigener Erfahrung.

Viel Spaß in der Skatehalle hatten diese Teilnehmer im Rahmen der Ferienspiele. Von links: Jamie Jake, Mats, Johannes, Klara, Maya, Edwin und Emil. Foto: Johannes Gerhards

Während Inlineskates auf Rampen zurzeit eher die Ausnahme bilden, steht der Scooter hoch im Kurs. Jamie Jake bevorzugt dagegen das BMX-Rad und fährt damit pausenlos in der Halle umher. Johannes wechselt zwischen Skateboard und Scooter und versucht, immer ein Stückchen höher in der Halfpipe zu kommen. Klara und Maya testen unterdessen ihre Schoner und rutschen auf ihnen die Rampen herunter.

Ganz spontan wird am späten Nachmittag entschieden, noch ein kleines Abschlussgrillen anzuhängen. Fünf Stunden auf Rädern und Rollen sind auf die Dauer ganz schön anstrengend und machen hungrig und durstig.

Ferienspiele in Werther - so geht's jetzt weiter

Von Kinderkino und Kirchenorgel: Auch in den kommenden Wochen versprechen die Ferienspiele jede Menge Abwechslung für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren. Ein paar Beispiele gefällig? Am 20. Juli geht es auf die Indoor-Kartbahn, einen Tag später öffnet die Sparkasse auch Räume, die man sonst nicht so schnell zu Gesicht bekommt. Es geht außerdem zum Geräteturnen in die Sporthalle (4. August) und zur „Königin der Instrumente“, der Kirchenorgel in der St.-Michaels-Kirche (4. August).

Alle Angebote und Anmeldung: www.unser-ferienprogramm.de/werther

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