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Konzert der Opus Arte Opera wird kurzfristig nach Borgholzhausen in die „Wild Lounge“ verlegt

Ortswechsel für Werthers Opernsommer

Werther

Aufgrund der tagsüber als unsicher erachteten Wetterlage musste das im Hof von Haus Werther geplante Opus-Arte-Konzert kurzfristig verlegt werden. Alle 120 Karteninhaber wurden persönlich in Kenntnis gesetzt, zusätzlich informierte ein Aushang über den Ortswechsel und die um eine halbe Stunde nach hinten verschobene Anfangszeit.

Countertenor Reiner Beinghaus und sein Ensemble Opus Arte Opera verlegte den Werther Opernsommer sicherheitshalber ins wetterfeste Domizil nach Borgholzhausen Foto: Johannes Gerhards

„Angesichts von vier Stunden Aufbau- und Vorbereitungszeit wollten wir kein Risiko eingehen“, erklärt Initiator Reiner Beinghaus, als er sich bei den Gästen für eventuell aufgetretene Unannehmlichkeiten entschuldigt. Diese haben dafür das Vergnügen, eine ihnen bis dahin womöglich unbekannte Veranstaltungsstätte kennenzulernen. Beinghaus hat sich und seinem Ensemble ein eigenes Domizil in ländlicher Umgebung erschaffen. So dürften die allermeisten Besucher den der großen Oper gewidmeten Konzertabend in der mit viel Liebe zum Detail ausgestatteten Deele genossen haben. Das jedenfalls ist den auf dem Heimweg zu vernehmenden Gesprächen zu entnehmen. Das Konzept, den Menschen auf dem Lande einen Hauch von Oper unmittelbar vor ihrer Haustür zu präsentieren, ist dank des konzentrierten Einsatzes der von Beinghaus geschulten Laiensängerinnen und -sänger wieder einmal voll aufgegangen. „Tritt ein und vergiss deine Sorgen“, lautet die Aufforderung im einleitenden Medley aus Ralph Benatzkys Singspiel „Das weiße Rößl“, der das Auditorium nur allzu gerne nachkommt.

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