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Sulfatbelastung: Bürgermeisterin Marion Weike bezieht Stellung zu CDU-Vorwürfen

„Schmutziger Wahlkampf verunsichert Bürger“

Werther  (WB/vh). Bürgermeisterin Marion Weike ist stinksauer über die jüngst geäußerten Vorwürfe der Wertheraner CDU-Fraktion zum Thema Sulfat-Grenzwerte im Wasser . Zur Erinnerung: Der Kreis Gütersloh hatte vor kurzem Hinweise zur Gesundheitsvorsorge herausgegeben, bat darin unter anderem, bei der Zubereitung von Babynahrung für nicht gestillte Säuglinge derzeit in Werther kein Trinkwasser zu nutzen.

Das Thema Wasser erhitzt in Werther erneut die Gemüter – diesmal die erhöhte Sulfatbelastung. Die Bürgermeisterin weist aktuelle Vorwürfe der CDU-Fraktion klar zurück. Foto: dpa

Wie berichtet, hatte die CDU der Stadtverwaltung unter anderem vorgeworfen, „ihrer Informationspflicht nicht nachgekommen“ zu sein, die Rede war sogar von absichtlicher Täuschung der Politik. Weiter hieß es, die Ratsvertreter in Werther seien „an einem aktiven Beitrag zur Problemlösung gehindert“ worden.

Das weist Marion Weike allerdings ausdrücklich zurück: „Diese Aussagen von Frau Ernst zur fehlenden Information sind unzutreffend“, stellte Marion Weike am Freitag klar. Die Bürgermeisterin erinnert vielmehr daran: „Den Betriebsausschuss habe ich am 31. Oktober 2019 über den Antrag bezüglich der Sulfatwerte informiert. Zudem verweise ich auf das umfassende Wasserversorgungskonzept der Stadt Werther, das am 13. Dezember 2018 nach einer einstimmigen Beschlussempfehlung des Betriebsausschusses vom 29. November 2018 vom Rat ebenfalls einstimmig verabschiedet worden ist.“

Informationen zum Wasserversorgungskonzept

Zudem sei im vergangenen Frühjahr ein Gutachter gehört worden: „Es fand eine gut besuchte Veranstaltung mit den Landwirten im Gasthof Weinhorst am 28. Februar 2019 statt, in der der Gutachter Dr. Dirk Brehm zum Wasserversorgungskonzept informierte. Zahlreiche Rats- und Ausschussvertreter waren ebenfalls zugegen.“

Marion Weike erinnert auch: „An der Arbeitskreissitzung des Betriebsausschusses am 23. März 2019, in der ebenfalls mit Dr. Brehm über die Wasserversorgung in Werther und das Wasserversorgungskonzept ausführlich informiert und diskutiert wurde, war leider niemand von der CDU-Fraktion vertreten.“ Die Bürgermeisterin nimmt kein Blatt vor den Mund: „Was die CDU da macht, ist schmutziger Wahlkampf auf Kosten der Bürger; die werden unnötig verunsichert.“

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