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Junge Union nun auch in Werther

Stadtverband gegründet

Werther (WB/mat). Mit 98 neuen Mitgliedern ist der Kreisverband Gütersloh kürzlich als erfolgreichster Kreis in NRW ausgezeichnet worden. Dieser Trend spiegelt sich nun auch in Werther wider: Erstmals wird hier am Samstag eine Junge Union (JU) mit insgesamt acht Mitgliedern ins Leben gerufen.

Alexander Fillers, Carl, Till und Jan-Ole Brinkmeier, Lennart Grunewald und Birgit Ernst (von links) freuen sich darüber, dass es erstmals eine Junge Union in Werther gibt. Foto: Sara Mattana

»Werther war bisher immer ein weißer Fleck im Nordkreis. Ich finde es toll, dass sich hier so viele junge Mitglieder gefunden haben«, sagt Kreisvorsitzender Tim-Florian Willinghöfer, der den Vorsitz der Gründungsversammlung übernimmt, bis Till Brinkmeier ihn als neuer Vorsitzender ablöst. Einstimmig wird er von den vier Stimmberechtigten gewählt und kann nun mit der Arbeit vor Ort beginnen.

Till Brinkmeier übernimmt Vorsitz

»Mein Onkel Michael Brinkmeier war Landtagsabgeordneter, deshalb habe ich mich schon früh für Politik interessiert«, sagt der 16-Jährige. Und dass in seiner Familie von der oft beklagten Politikverdrossenheit unter Jugendlichen keine Spur ist, zeigt ein Blick auf die Mitgliederliste der neuen Wertheraner JU: Sein älterer Bruder Carl Brinkmeier übernimmt das Amt des Schriftführers, während sein jüngerer Bruder Jan-Ole Brinkmeier ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern zählt.

Als zweiter Vorsitzender wird künftig Luca Sander tätig sein, während Lennart Grunewald und Julius Ehrmann das Amt der Beisitzer übernehmen. »Wir wollen bald gemeinsame Grillabende veranstalten und in Zukunft eng mit der CDU hier in Werther zusammenarbeiten«, sagt Till Brinkmeier, dem auch Parteivorsitzender Alexander Fillers und Fraktionschefin Birgit Ernst zu seinem neuen Amt gratulieren.

Partei und Fraktion gratulieren

Denn dass es auch in Werther einmal eine Junge Union geben würde, hat lange Zeit niemand zu hoffen gewagt. »Eine Partei lebt davon, dass sie durch alle Generationen vertreten ist, und der Kontakt zu jungen Leuten ist viel Wert. So lernt man viele neue Sichtweisen kennen«, sagt Birgit Ernst, die selbst im Alter von 14 Jahren der Jungen Union beitrat und damit ihre politische Karriere begann.

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