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Vier Pultdachhäuser auf 1000 Quadratmetern: Dieses Konzept ging für Architekt Simon Tubbesing in Werther nicht auf

Von der Baulücke, die sich nicht füllen ließ

Werther (WB)

Baulücken nutzen – das ist in Werther in Hinblick auf Wohnungsnot und umstrittene neue Siedlungen aktuell ein großes Thema. Simon Tubbesing, aus Werther stammender Architekt, hat da so seine speziellen Erfahrungen gemacht. Seine Pläne, im rund 1000 Quadratmeter großen Garten seiner Eltern ein modernes Holzensemble mit vier Pultdachhäusern zu errichten, hat er inzwischen zu den Akten gelegt.

Margit Brand

Geringer Flächenverbrauch, weitgehende Autarkie durch ein eigenes Blockheizkraftwerk, natürliche Materialien, private Rückzugsräume gepaart mit Begegnungsmöglichkeiten in der engen Nachbarschaft und das alles komfortabel mit Gärtchen mitten in der Stadt – so sah die Idee für vier Pultdachhäuser am Grasweg aus. Aber Simon Tubbesing hat die Pläne zu den Akten gelegt. Sie ließen sich nicht vermarkten. Foto: Büro Limbrok/Tubbesing

Ein „modernes Bullerbü“ – so hatte der Wahl-Hamburger seinen Entwurf genannt – wird es am kleinen Grasweg, unmittelbar an der Aufmündung von Enger- und Jöllenbecker Straße, also nicht geben. Das Projekt, das von der Politik begeistert und schnell grünes Licht bekommen hatte, habe sich am Markt nicht umsetzen lassen, bedauert Simon Tubbesing und versteht nicht so recht warum.

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