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Landjugend sorgt für einen Hingucker an der Ampelkreuzung

Werthers einzige Kuh

Werther (WB/bec). Die Nase und die Ohren lassen die Leute ins Grübeln kommen: Was für ein Tier sitzt da an der Ampelkreuzung und wirbt für den Tag der Landwirtschaft, der nach vier Jahren am Sonntag, 1. September, in Tatenhausen ausgerichtet wird? Ein »Schweinebulle« oder gar eine »Schwuh«?

Werthers Landjugend hat den Hingucker gebaut, der an der Ampelkreuzung für den »Tag der Landwirtschaft in Tatenhausen« wirbt. Foto:

Auf Facebook gibt es diverse Vermutungen, die Landjugend klärt auf: An prominenter Stelle in der Stadt steht »Werthers einzige Kuh«, denn inzwischen gibt es keinen einzigen Milchviehbetrieb mehr. Die jungen Landwirte beweisen damit eine Portion Selbstironie und erreichen mit ihrem Werk den gewünschten Effekt: Aufmerksamkeit.

Für die Kuh wurden vier Rundballen Stroh und vier kleine Hochdruckbunde Stroh verwendet, die sich die kreativen Bauern von den Höfen Wittenbrock und Venghaus ausleihen durften. Auch die Feuerwehr leistet ihren Beitrag: Sie stellte das Stück eines A-Rohres zur Verfügung, damit die Kuh einen Schwanz bekam. Um das Stroh nicht durch Farbe unbrauchbar zu machen, wurden alle Bunde mit Wickelfolie ummantelt.

Das erwies sich als schwieriger als gedacht: »Der ursprüngliche Gedanke, das Wickeln durch einen modernen Ballenwickler erledigen zu lassen, konnte leider nicht weiter verfolgt werden, da die Ballen mit einem Durchmesser von 1,60 Meter zu breit für den Wickler war. Also mussten wir mit vereinten Kräften selbst per Hand wickeln.« Ein Kraftakt, der trotzdem Spaß gebracht hat.

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