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TV Werther schafft traditionelle Auszeichnungen ab – Wunsch nach mehr Fördergeld

Wertschätzung ohne Ehrennadel

Werther (mk). Klaus Kusenberg, Vorsitzender des TV Werther, hat bei der Jahreshauptversammlung von Werthers größtem Verein die Bedeutung von Sportfördergeldern heraus gehoben.

Der aktuelle Vorstand des TV Werther ist optimistisch: (von links) Sylke Benndorf, Dagmar Jarosch, Frank Horstmann, Sabine Frey und Klaus Kusenberg. Foto: Malte Krammenschneider

»Wir haben 5000 Euro von den 20.000 Euro an Landesmitteln des Stadtsportverbandes beantragt. Das wird wohl so beschlossen. Doch wir werden auch einen Antrag stellen, die Sportfördermittel insgesamt zu erhöhen. So lange ich hier bin, ist das nämlich nie geschehen«, sagte der Vorsitzende, der schließlich seit Jahrzehnten im Amt ist.

Spielfest mit dem »Famos«

Kusenberg blickte mit seinem Vorstandsteam auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Für seine aktuell 2230 Mitglieder gab es Traditionsveranstaltungen wie das Nikolaus-Turnen ebenso wie Premieren – etwa das mit 80 Teilnehmern gut besuchte Event »Werther tanzt«. Das beliebte Spielfest musste voriges Jahr aus terminlichen Gründen leider ausfallen, wird in diesem Jahr aber wieder über die Bühne gehen. »Erstmals haben wir das Familienzentrum Famos mit ins Boot geholt«, erklärte die Leiterin der Turn-Nachwuchsabteilung, Uta Entgelmeier.

Wie der Vorsitzende berichtete, konnte inzwischen der neue Schwebebalken des Vereins erfolgreich beturnt werden, und die Aufnahmeformulare wurden entsprechend der Datenschutzgrundverordnung aktualisiert. Außerdem wurde die Entscheidung getroffen, dass keine Ehrennadeln mehr für Jubiläen vergeben werden. »Da wir scheinbar keinen Wert mehr drauf gelegt.«

Vize-Posten vergeben

Kassiererin Dagmar Jarosch vermeldete, der Verein sei finanziell nach wie vor ordentlich aufgestellt und habe ein leichtes Plus verbucht. Trotz Rückgang sei die Mitgliederzahl weiter auf hohem Niveau.

Bei den Wahlen wurde Sabine Demoliner im Amt der Vize-Vorsitzenden bestätigt. Ebenso bleibt Frank Horstmann zweiter Kassierer, Sylke Benndorf zweite Sportwartin und Dagmar Jarosch weiterhin Sozialwartin. Neu im Vorstandsteam ist lediglich Sabine Frey als zweite Schriftführerin, die das Amt von Karl-Heinz Ellersiek übernimmt. Ihm dankte Kusenberg für das langjährige Engagement. »Deine Stimme wird uns fehlen«, sagte der Vereinsvorsitzende in Richtung Ellersieks, der mit einem kleinen Geschenk bedacht wurde.

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