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Für das runderneuerte Gemeindehaus wird ein buntes Fest gefeiert

Zeit der Strapazen hat endlich ein Ende

Werther (WB). Nach zweieinhalb Jahren des Bohrens, Hämmerns und Umbauens kann im Gemeindehaus nun wieder ein wenig mehr Ruhe einkehren. Denn mit dem Anbringen der Hinweisschilder ist auch die letzte Renovierungsmaßnahme abgeschlossen. Und davon, dass sich die Mühen gelohnt haben, haben sich viele Besucher beim Gemeindefest überzeugen können.

Sara Mattana

Die Theatergruppe der Waldheimat erntet mit ihrem Pfingst-Stück »Himmlische Gaben« viel Applaus von den zahlreichen Gästen des Gemeindefestes. Foto: Sara Mattana

Doch nicht nur die Fertigstellung des Gemeindehauses wurde am Pfingstsonntag gefeiert, sondern auch dessen 50. Geburtstag. »Es war uns deshalb wichtig, den Termin der Fertigstellung einzuhalten, und wir haben es geschafft. Mit dem Ergebnis können wir uns wirklich sehen lassen«, sagt Pastor Hartmut Splitter, der sich über die vielen positiven Rückmeldungen aus der Gemeinde freut. Denn obwohl die meisten der Gäste in den vergangenen Monaten immer wieder mal einen Blick ins Innere des Gemeindehauses geworfen haben, ist die Renovierung erst jetzt endgültig abgeschlossen. So wurden noch am Samstag einige Schilder an den Wänden angebracht, nachdem am Vortag die letzten Möbel angeliefert wurden.

Nicht nur Kinder haben Spaß an der Gemeindehaus-Rallye

Genau unter die Lupe nehmen konnten die Besucher die Neuerungen bei einer Führung mit Pastorin Silke Beier, aber auch während einer von ihrem Sohn Christoph Beier organisierten Gemeindehaus-Rallye. Wer dabei auf den zu gewinnenden Eisgutschein spekulierte, musste jeden Winkel des Hauses in Augenschein nehmen – zum Beispiel wurde nach der Anzahl der Pflanzen im Flur oder nach versteckten Buchstaben auf dem Klavier gefragt.

Konzentration war im Innenhof nötig. Dort versuchten sich die Geschwister Liloz, Aland und Asenat daran, riesige Seifenblasen in den Himmel aufsteigen zu lassen, während Imke Schürmann und Anne Panhorst wenige Meter weiter eine ruhige Hand bewiesen und aus kleinen Holzklötzen Türme rund um ihre Kinder bauten. Die Kinder freuten sich über die bunten Spielstationen, während die Erwachsenen Gespräche bei Kaffee, Kuchen und Bratwurst führten.

Seit Herbst 2015 liefen trotz Bauarbeiten die Angebote weiter

Viele Besucher nutzten gern die Gelegenheit, um sich gemeinsam an die mittlerweile überstandenen Strapazen der Sanierung zu erinnern. »Auch beim Anbringen der Außenfassade und der neuen Fenster lief hier der ganz normale Betrieb. In dieser Zeit war es für uns besonders anstrengend, sagt Hartmut Splitter. Auch wurden seit Beginn der Arbeiten im Herbst 2015 die Toilettenanlage erneuert, eine elektronische Tür eingebaut, der Jugendkeller neugestaltet und eine große Spülmaschine für die Küche angeschafft.

Neben dem Gemeindehaus öffnete am Sonntag auch die Kirche ihre Türen und Stadtführer Harald Solem berichtete den Gästen von der Geschichte des Bauwerks. Und wer sich danach nicht nur stärken, sondern auch ein Proviant für zu Hause mitnehmen wollte, wurde am Stand des Eine-Welt-Ladens fündig. Dort boten Beate Klein und Ursula Lempelius fair gehandelte Schokolade und Gewürze an und machten außerdem auf ihre neuen Öffnungszeiten aufmerksam. Statt wie sonst üblich am Mittwoch öffnet der Laden im Haus Werther nun am Donnerstag von 15 bis 18 Uhr seine Türen.

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