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Feuerwehr verhindert in Halle in letzter Minute Schlimmeres

Wohnhaus-Fassade in Flammen

Halle

Die Feuerwehr war schnell vor Ort, und das war auch gut so: Montagabend haben Einsatzkräfte  in Halle in letzter Minute verhindert, dass ein Mehrfamilienhaus an der Mönchstraße in Flammen aufgeht.

Von Margit Brand

So sah es an der Fassade aus, nachdem die Feuerwehr alle Glutnester gelöscht und ihren Einsatz beendet hatte. Foto: Feuerwehr Halle

"Das hätte böse ausgehen können", bilanziert Einsatzleiter Christian Herden, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Halle, am Morgen danach. Als die Kameradinnen und Kameraden um kurz nach 20 Uhr eintrafen, hätten die Flammen meterhoch aus der Fassade geschlagen.

Ausgebrochen sei das Feuer in einer Ecke der Terrasse. "Hier hat es sich in der Dämmung nach oben gefressen. Dort drohten ein Holzgeländer und auch die trockene Holzverkleidung des Obergeschosses in Brand zu geraten", berichtet Herden. "Drei oder vier Minuten später und das Haus hätte komplett in Flammen gestanden."

Keine Personen im Haus

Gut 50 Einsatzkräfte der Löschzüge Halle, Künsebeck und Hörste konnten das durch ihr schnelles Eingreifen verhindern. Ein Teil kühlte die Außenfassade herunter unter bekämpfte die Glutnester unter dem Putz, während ein Atemschutzträger ins Haus vordrangen. Die anfängliche Sorge, dass sich noch Menschen in einer der vier Wohnungen befanden, habe sich zum Glück nicht bestätigt. "Die Mieter waren entweder nicht zu Hause oder waren bereits draußen", so Herden.

Nach etwa eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Zuvor waren noch Belüftungsmaßnahmen vorgenommen worden. Laut Herden war ein Raum, in den Rauch gezogen war, vorerst nicht bewohnbar.

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