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Warnung vor möglicherweise sehr gewalttätigem Verhalten

Beamte schwer verletzt: Polizei fahndet nach Tatverdächtigem

Kirchlengern

Nach dem Polizeieinsatz am 1. Dezember in Kirchlengern, bei dem ein Mann mehrere Polizisten angegriffen und schwer verletzt hatte, und einem Klinikaufenthalt ist der Beschuldigte mittlerweile untergetaucht..

 

In einem dieser Mehrfamilienhäuser an der Lübbecker Straße war der 30-Jährige auf die drei Beamten losgegangen. Foto: Daniel Salmon

Gegen den in der Ukraine geborenen 30-Jährigen mit polnischen Wurzeln  gibt es diverse Vorwürfe: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Haus- und Landfriedensbruch, Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Die Polizei warnt in ihrem Fahndungsaufruf: "In dringenden Fällen wählen Sie den Notruf 110. Da der Gesuchte möglicherweise sehr gewalttätig ist, verständigen Sie auf jeden Fall die Polizei und sprechen Sie den Beschuldigten nicht an!"

Der Mann  soll, wie mehrfach berichtet, am 1. Dezember einem Polizeibeamten einen Körper-Stoß versetzt haben, so dass der Polizist zu Boden fiel, mit dem Kopf auf dem Asphalt aufschlug und für mehrere Minuten das Bewusstsein verlor. Drei weitere Polizisten erlitten in der Auseinandersetzung mit ihm eine Nasenbeinfraktur, Platzwunden und Hämatome.

In der Fahndung heißt es weiter: "Der Beschuldigte wurde letztlich mit dem Ziel der Zwangseinweisung in das örtliche Klinikum verbracht. Dort kam es drei Tage später zu einer weiteren vorsätzlichen Körperverletzung zum Nachteil eines Mitpatienten. Der Patient erlitt dabei eine Platzwunde im Gesicht und ein Hämatom am Bauch. Nach Entlassung aus dem Klinikum am 6. Dezember 2021 tauchte der Beschuldigte unter."

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