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Britenhäuser für Flüchtlinge aus der Ukraine vorbereitet – Feuerwehr Bünde hilft tatkräftig mit

200 Betten aufgebaut

Bünde

Bei einer großen Hilfsaktion haben etwa 40 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bünde am vergangenen Samstag tatkräftig mit angepackt. Die Einsatzkräfte versammelten sich im Stadtteil Hunnebrock, um ehemalige Britenhäuser an der Carl-Severing-Straße, der Karl-Arnold-Straße sowie der Eichholzstraße für ankommende Flüchtlinge aus der Ukraine einzurichten.

40 Feuerwehrleute haben etwa 200 Betten für Flüchtlinge aus der Ukraine aufgebaut.

Rund 200 aufgebaute Betten waren das Ergebnis des tatkräftigen Einsatzes von morgens 8.30 Uhr bis in die frühen Nachmittagsstunden. Die Ehrenamtlichen bestückten die Räumlichkeiten außerdem mit Spinden und übernahmen diverse Putz- und Reinigungsarbeiten. Für die Verpflegung sorgte die Stadt Bünde.

Matthias Brand, Stadtbrandinspektor und Leiter der Bünder Feuerwehr, lobt die große Hilfsbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden und betont, dass der Einsatz völlig kostenneutral erfolgte: „Niemand der Helferinnen und Helfer verlangt dafür eine Entschädigung.“ Er signalisierte, gerne wieder zu unterstützen, falls Bedarf bestünde.

Feuerwehrchef Matthias Brand, Löschzugführer Lars Janssen und Bürgermeisterin Susanne Rutenkröger beim Hilfseinsatz. Foto: Stadt Bünde

Bürgermeisterin Susanne Rutenkröger bedankt sich ausdrücklich bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr für ihre Unterstützung: „200 Betten bauen sich nicht von alleine auf. Dank der vielen helfenden Hände sind wir nunmehr wieder ein Stück besser vorbereitet, um Menschen aus dem Kriegsgebiet unterstützen zu können. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass wir in Bünde zusammenhalten.“

Mit Stand von vergangenem Freitag waren in Bünde 274 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine registriert, davon 132 Erwachsene, 50 Kinder von 0 bis 5 Jahren sowie 92 6- bis 17-Jährige. „161 Personen sind in den städtischen Unterkünften untergebracht, der Rest privat“, sagt Bündes Stadtsprecherin Doris Greiner-Rietz.

Über die aktuelle Entwicklung durch den russischen Angriff auf die Ukraine halten wir Sie in unserem Liveticker auf dem Laufenden.

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