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Gerhart-Hauptmann-Straße in Bünde: Grundwasser behindert Bauarbeiten unter Bahnbrücke

Acht Wochen Verzögerung

Bünde

Die Bauarbeiten an der viel befahrenen Gerhart-Hauptmann-Straße in Bünde dauern wohl noch bis in den Februar 2022 hinein. Das teilen die EWB und die Stadt Bünde gemeinsam mit. Gründe seien stark aufgetretenes Grundwasser sowie die sehr geringe Bauhöhe in der Bahnunterführung und unvorhersehbare Hindernisse im Trassenbereich.

Die Gerhart-Hauptmann-Straße bleibt im Bereich der Bahnunterführung voraussichtlich bis Februar gesperrt.

Ursprünglich sollten die Bauarbeiten bis Mitte Dezember abgeschlossen sein. Jetzt müssen etwa acht Wochen drangehängt werden. Die Vollsperrung zwischen der Franz-Werfel-Straße und der Wasserbreite wird entsprechend verlängert. Die Umleitung erfolgt weiterhin über die Borriesstraße und Wasserbreite.

Die Stadt Bünde hatte bereits vor längerer Zeit geplant, die Fahrbahndecke auf diesen rund 200 Meter langen Abschnitt zu erneuern. Im Zuge dieser Straßenbaumaßnahmen erneuert die EWB auch die unterirdischen Leitungen. „Unsere vorhandenen Leitungen waren eigentlich sehr schadensunauffällig, wir haben sie jedoch sinnvollerweise in der Prioritätenliste vorgezogen – jetzt, wo die Straßendecke einmal geöffnet ist“, erklärt Florian Karle, Leiter Netze und Anlagen bei der EWB.

Die Baustelle befindet sich unter einer Eisenbahnbrücke. Dies macht die Verlegung der 150-Meter-Gas-Niederdruck-, 160-MeterGas-Mitteldruck- sowie und 160-Meter-Wasserversorgungsleitung auch schwieriger als normal. „Weil wir in der Höhe begrenzt sind, kann nicht jedes Gerät genutzt werden, um die bis zu einer Tonne schweren Schutzrohre samt der Versorgungsleitungen zu verlegen. Das hat nicht wie geplant funktioniert“, sagt Florian Karle.

Durch die Sperrung der Gerhart-Hauptmann-Straße in diesem Bereich kommt es vor allem zu den Stoßzeiten zu einem enormen Rückstau auf der Wasserbreite. Wer über die Eisenbahnstrecke hinüber möchte, ist nämlich gezwungen, in Richtung Kreisel Spradow (Borriesstraße/Lübbecker Straße) zu fahren. Das führt regelmäßig dazu, dass vor allem am späten Nachmittag die Autokolonne bis in den Kreuzungsbereich Bismarckstraße/Wasserbreite hineinreicht.

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