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Jüdische Gräber auf dem Feldmark-Friedhof wirken verwahrlost – Stadt ist zuständig

Alles Kraut und Rüben?

Bünde

Dieser Anblick irritiert: Wer auf dem Bünder Feldmark-Friedhof zufällig den Bereich mit den jüdischen Gräbern betritt, muss teilweise schon genau hinschauen, um die Grabsteine zu entdecken. Unkraut wuchert über die einzelnen Grabstätten, das Areal hinterlässt einen Eindruck der Verwahrlosung.

Von Hilko Raske

Das Grab der Familie Spanier. Auf den ersten Blick wirkt der Bereich des Friedhofs, wo sich die jüdischen Grabstätten befinden, ungepflegt. Foto: Hilko Raske

Wie erklärt sich das? Immerhin legt die neue Friedhofssatzung, die der Stadtrat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause verabschiedet hat, fest, dass „alle Grabstätten im Rahmen der Vorgaben dauernd in würdigem Zustand gehalten werden“. Und für die Vernachlässigung der Grabpflege behält sich die Stadt als Trägerin des Friedhofs Sanktionen vor.

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