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Markt-Gymnasiasten präsentieren ihren Eltern chemische Experimente

Antworten auf brennende Fragen

Bünde  (WB). Was brennt eigentlich bei einer Kerze? Der Docht oder der Wachs? Das war nur eine der vielen Fragen, denen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Markt (GaM) bei ihrem Projektabend »Feuer und Flamme« nachgegangen sind.

Raphael Steffen

Auch ohne große Explosionen ging es am Mittwochabend beim Projektabend der 7a des Gymnasiums am Markt mitunter spektakulär zu. Die Schülerinnen und Schüler führten ihre Experimente Eltern und Verwandten vor.

Die Schülerinnen und Schüler der 7a hatten sich, in Gruppen aufgeteilt, mit verschiedenen Aspekten des Themas Verbrennung auseinandergesetzt und führten ihre Ergebnisse am Mittwochabend Eltern und Verwandten vor. Chemielehrer Thomas Michael Braun musste vorab allerdings mit einer kleinen Enttäuschung aufwarten: »Wir werden keine Explosionen herbeiführen.«

Die richtige Antwort auf die Kerzen-Frage lautete übrigens: Der Wachs brennt. Schon vor Jahrhunderten hat das der britische Wissenschaftler Michael Faraday herausgefunden. Ganz nebenbei klärten die Siebtklässler ihre Zuhörer über die Rolle des Sauerstoffs (»O2 can do!«) auf – so nennt man in der Chemikersprache den Verbrennungsprozess Oxidation.

Die Rollen waren an diesem Abend verkehrt: Die Schüler löcherten ihre Eltern mit kniffligen Fragen. Können Metalle brennen? Wie funktionieren Streichhölzer? Und was hat es mit dem berüchtigten Nitroglyzerin auf sich?

So nahmen die Besucher in dieser Extra-Nachhilfestunde Chemie viel nützliches Wissen mit, beispielsweise dass die bunten Farben eines Feuerwerks durch verschiedene Salze erzeugt werden. Und dass in einer 200-Gramm-Tüte Gummibärchen so viel Energie wie in 49 Stück Würfelzucker stecken – schlappe 656.000 Kalorien. Da dürfte manchem der Appetit vergangen sein. Fazit: Nachsitzen bringt eben doch etwas.

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