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Eingangsgebäude des alten Freibades wird abgebrochen

Bagger knabbert Kiosk weg

Bünde (WB). Jetzt geht’s ans Eingemachte: Auf dem Gelände des alten Bünder Freibades sind die Abrissarbeiten am Umkleide- und Kassengebäude gestartet.

Daniel Salmon

Einige Schaulustige haben sich vor der Sicherheitsabsperrung positioniert. Interessiert beobachten sie, wie der Bagger des Abbruchunternehmens Stück für Stück des ehemaligen Eingangs- und Umkleidegebäudes wegknabbert. Foto: Daniel Salmon

Einen Teil des östlichsten Bereichs des Komplexes, in dem auch der Kiosk untergebracht war, hat ein Bagger des beauftragten Abbruchunternehmens bereits weggeknabbert. Immer wieder schnappt sich der Greifer Stücke der Dachkonstruktion, Holzbalken, Kabel und Dachpfannen landen zunächst auf dem Boden, bevor sie auf einem großen Haufen zusammengetragen werden.

Das Geschehen lockt Schaulustige an: Auf dem Elsedamm positionieren sich einige Radler, die den Abbruch aus sicherer Entfernung beobachten. Direkt vor dem Bauzaun steht ein Schüler-Trio. Die Jugendlichen zücken ihre Smartphones, schießen Fotos, während der Bagger sein Werk verrichtet.

Betonplatte muss raus

„Gut, dass es neu gebaut wird. Eine Sanierung hätte sich nicht gelohnt. Die wäre auch teuer gewesen und in ein paar Jahr hätte man dann wieder alles renovieren dürfen“, meint einer der Radfahrer. Vor allem in lokalen Facebook-Gruppen hatten Nutzer in ihren Beiträgen bislang immer wieder bedauert, dass das „schöne, alte“ Bad mit seinem Charme einer neuen Anlage Platz machen müsse.

Bereits vor einigen Tagen hatten Arbeiter die Folien aus den alten Becken entfernt. Die Abrissarbeiten an diesem Teil des Freibades sollen voraussichtlich in der neunten Kalenderwoche – also ab dem 24. Februar – beginnen, wie die Bünder Bäder GmbH mitteilt. Danach ist der 10-Meter-Sprungturm dran.

Wie berichtet, muss der Beckenboden des 50-Meter-Pools ebenfalls abgebrochen werden . Vor einigen Monaten waren die Verantwortlichen noch der Meinung, man könnte die Betonplatte als Fundament für das neue Edelstahlbecken der 10-Millionen-Euro teuren Freizeiteinrichtung nutzen.

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