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Bünde: Teilnehmerzahl bei Gegnern der Schutzmaßnahmen sinkt – Polizei: „Alles friedlich“

Autofahrer hupt Corona-Demonstranten an

Bünde

Während sich die Gegner der Corona-Maßnahmen die Bahnhofstraße in Bünde hinabschlängeln, stoppt mitten im Berufsverkehr ein weißer Porsche. Der Fahrer drückt unentwegt auf die Hupe, hinter dem Wagen staut sich der Verkehr. Ob der Mann für oder gegen die Kritiker der Corona-Maßnahmen ist, bleibt am Montagabend unklar.

Von Daniel Salmon

Als der Zug der Demonstranten auf die Bahnhofstraße einbiegt, kommt es kurzzeitig zum Stau. Ein Fahrer stoppt seinen weißen Porsche und hupt permanent – warum, ist unklar. Foto: Daniel Salmon

Es ist etwa 18 Uhr, als sich der schweigende Tross – nach Polizeiangaben sind es mit 100 bis 150 Teilnehmern weit weniger, als in den Wochen zuvor – schweigend vom Rathausplatz in Bewegung setzt. Die Beamten stufen den sogenannten Lichterspaziergang erneut als unerlaubte Versammlung ein, fertigen eine Strafanzeige gegen Unbekannt. Das gleiche Prozedere wie an den vergangenen Montagen. Auch wenn viele der Maßnahmen-Gegner keine Schutzmasken tragen, schreiten die Ordnungshüter, die abermals starke Präsenz zeigen, nicht ein. „Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit. Die Teilnehmer des Spaziergangs sind friedlich, halten meist Abstand zueinander“, erklärt Polizeisprecher Uwe Maser. Dennoch behalten die Einsatzkräfte die Demonstranten bei ihrem Zug durch die Stadt im Auge.

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