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Am Montag, 8. Februar, nimmt das Corona-Impfzentrum für den Kreis Herford den Betrieb auf

Drei Impfstraßen zum Start

Herford (WB)

Das Corona-Impfzentrum für den Kreis Herford nimmt am Montag, 8. Februar, den Betrieb auf. An sechs Tagen die Woche sollen dann zunächst drei Impfstraßen für die über 80-jährigen zur Verfügung stehen.

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Am 8. Februar soll es endlich losgehen: Das Impfzentrum für den Kreis Herford geht in Betrieb. Fertig gestellt ist es bereits seit Dezember, doch es mangelt an Impfstoff. Foto: Karin Koteras-Pietsch

Wie der Kreis Herford mitteilt, soll ab dem 8. Februar zunächst im Einschichtsystem von 14 bis 18 Uhr geimpft werden. Ab dem 1. März ist dann im Zweischichtsystem von 8 bis 18:00 Uhr geplant. Auch an Karfreitag und Ostermontag werde geimpft, heißt es in einer Pressemitteilung.

Da die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) für die Kreise und kreisfreien Städte neue Impftermine im Buchungssystem freigeschaltet hat, sind für den Kreis Herford ab sofort vom 1. März bis zum 2. Mai täglich 306 Impftermine buchbar.

Kreisdirektor und Krisenstabsleiter Markus Altenhöner

Anmelden können sich zunächst weiterhin lediglich die über 80-Jährigen über die bekannten Buchungsmöglichkeiten der KVWL unter der Telefonnummer 0800/116117-02 oder im Internet unter der Adresse www.116117.de.

Zu den Personengruppen mit höchster Impfpriorität zählen außerdem die Mitarbeitenden der ambulanten Pflege sowie des Rettungsdienstes. „Ich warte täglich auf weitere Infos, wann wir diese Personengruppen im Impfzentrum einplanen können – und mit welchem Impfstoff sie geimpft werden“, sagt Kreisdirektor und Krisenstabsleiter Markus Altenhöner.

Personen der Kategorie II, wie zum Beispiel die über 70-Jährige, können derzeit noch keinen Termin vereinbaren. Es soll rechtzeitig bekannt gegeben werden, wann das möglich sein wird.

Der Kreis Herford hat für den Beginn des Impfstarts einen zweiminütigen Informationsfilm über den Betrieb des Impfzentrums produziert. Der Film veranschaulicht alle wichtigen Schritte – von der Ankunft am Impfzentrum bis zum Verlassen des Gebäudes. Er ist ab dem 3. Februar auf der Homepage des Kreises Herford abrufbar.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Betrieb im Impfzentrum:

Wo liegt das Impfzentrum?

Das Impfzentrum befindet sich in Enger (Besenkamp), Bustedter Weg 16, ehemaliges Gebäude der Firma Wellmann-Küchen (später Alno-Küchen) im Gewerbegebiet, nahe dem Minden-Weseler-Weg.

Wie bekomme ich einen Termin?

In Westfalen-Lippe können impfberechtigte Bürger online unter www.116117.de einen Termin vereinbaren. Darüber hinaus wird auch eine telefonische Terminvergabe unter den kostenfreien Telefonnummern 116 117 sowie ausschließlich in Westfalen-Lippe auch unter 0800 116 117 02 möglich sein.

Grundsätzlich gibt es immer zwei Impftermine im Abstand von drei Wochen, damit der Impfstoff seinen vollständigen Schutz entfaltet. Wichtig: Eine Impfung ist nur mit einem Termin möglich. Ohne Termin kann das Impfzentrum nicht betreten und erhalten auch keine Impfung. Die Berechtigung zur Impfung wird in jedem Einzelfall geprüft.

Was muss zur Impfung mitgebracht werden?

Personalausweis/ Reisepass (auch abgelaufene Dokumente werden anerkannt), Gesundheitskarte, Impfausweis (falls vorhanden), Einwilligungserklärung (ausgefüllt, noch nicht unterschrieben), Aufklärungsbogen (ausgefüllt, noch nicht unterschrieben).

Wie erreiche ich das Impfzentrum?

Wer mit dem PKW anreist, findet vor dem Impfzentrum ausreichend Parkplätze. Zudem ist das Impfzentrum auch mit dem Bus erreichbar: Direkt vor dem Impfzentrum befindet sich die Bus-Haltestelle der Linie 654. Die Haltestelle heißt: „Impfzentrum“. Die Buslinie 647 von Herford Bahnhof über Hiddenhausen hält an der Bus-Haltestelle „Hobrock“ in Besenkamp (ca. 500 m Fußweg entlang des Minden-Weseler-Wegs).

Der Zugang zum Impfzentrum ist auch für Menschen, die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, gewährleistet. Wird eine persönliche Begleitung benötigt, kann diese die zu impfende Person bis zum Eingang führen. Ab dort unterstützt das Helferteam des Impfzentrums. In außergewöhnlichen Fällen kann die Begleitung auch mit in das Impfzentrum kommen

Fragen beantwortet auch das Bürgertelefon unter 05221/131500.

Wie kommen nicht mobile Personen zum Impfzentrum?

In erster Linie sind die Familie, Nachbarn, Verwandte oder Bekannte dafür vorgesehen, die betroffenen Personen zum Impfzentrum zu fahren. Sollte das nicht funktionieren, wird vor allem auf ehrenamtliche Organisationen vor Ort gesetzt (zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz). Sollten die hilfsbedürftigen Personen auch von dieser Seite keine Unterstützung bekommen können, hilft das Bürgertelefon unter 05221/131500 weiter.

Werden Fahrtkosten erstattet?

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hat angekündigt, dass Fahrtkosten zum Impfzentrum unter bestimmten Voraussetzungen erstattet werden: Die Fahrt muss vom Arzt verordnet sein, es muss ein Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „aG“, „Bl“ oder „H“ oder ein Einstufungsbescheid in den Pflegegrad 3, 4 oder 5 vorliegen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden nicht mobile Menschen auch zu Hause geimpft werden können.

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