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Weniger Besucher beim Bünder Großflohmarkt – Veranstalter trotzdem zufrieden

Entspannte Schnäppchenjagd

Bünde (WB). Für Kinder ein überdimensionales Spielwarengeschäft unter freiem Himmel, für Eltern unter anderem die Möglichkeit, den Nachwuchs günstig einzukleiden oder das eine oder andere Fundstück zu ergattern: Die Auswahl der Flohmarkthändler ist vielfältig und bunt.

Karl-Hendrik Tittel

Am besten war der Flohmarkt entlang der Eschstraße besucht. Mehrere Tausend Besucher schlenderten am Sonntag durch die Innenstadt. Foto:

Beim zweiten und gleichzeitig letzten Bünder Großflohmarkt in diesem Jahr ging es etwas gemütlicher zu als beim ersten Termin im Frühsommer. Rund 200 Stände säumten gestern die Fußgängerzone, wie Georg Kruthoff, Geschäftsführer der veranstaltenden Handel Bünde GbR, auf Anfrage mitteilte. »Wir sind insgesamt zufrieden, wir hatten zwar etwas weniger Anbieter und Besucher in der Innenstadt, aber die Verkäufer haben gute Umsätze erzielt«, so Kruthoff, der betonte, dass mehr Platz und weniger Gedränge auch Vorteile wie eine entspanntere Atmosphäre mit sich bringen würden.

Videospiele, Weingläser, Rasenmäher und mehr

Das Angebot ließ keine Wünsche offen. Videospiele, Weingläser, Rasenmäher, Briefbeschwerer, Comics, Schnittschutzhosen, Bettwäsche, Sportzubehör, Salatschüsseln, Tonträger, Bilderbücher sowie alle möglichen Dekorationsgegenstände lagen auf und an den Tapeziertischen zum Verkauf bereit. Feilschen gehörte natürlich dazu, Hauptsache beide Seiten hatten am Ende das Gefühl, ein gutes Geschäft gemacht zu haben.

Besonders Schnäppchenjäger, die es auf Kleidung und Schuhe abgesehen hatten, kamen auf ihre Kosten. Ganze Kleiderständer mit T-Shirts, Blusen, Kleidern und Jacken sowie eine unüberschaubare Anzahl an Hosen, Schuhen und Stiefeln boten einige Stände.

Weniger Besucher als bei früheren Auflagen

Neben Kleidung wurden vor allen Dingen Spielzeugartikel jedweder Art feilgeboten. Am Stand von Manfred Klinnert nahm Arno (4) die zig Figuren, Modelle oder Miniaturfahrzeuge ganz genau in Augenschein. Als er nach dem Preis für ein kleines Spielzugboot fragte, staunte der Vierjährige nicht schlecht, als er die Antwort hörte: »Das schenke ich dir«, sagte der Bielefelder Verkäufer und zauberte so ein Lächeln auf das Gesicht des kleinen Bünders. »Es könnte zwar etwas besser laufen, aber insgesamt geht das heute in Ordnung«, lautete das Zwischenfazit des Bielefelders am frühen Nachmittag.

»Mittelprächtig bis ganz gut«, war die Meinung von Sandra Scheiding aus Hüllhorst, die sich mit Brigitte Ottlinger aus Stift Quernheim einen Stand teilte. Es seien schon weniger Leute als bei früheren Flohmärkten in der Stadt, so ihr Eindruck. Da aber gleichzeitig weniger Verkäufer vor Ort seien, würde sich das ausgleichen, sagte Scheiding. »Mir macht der Flohmarkt in erster Linie Spaß, weil man mit vielen Menschen in Kontakt kommt, und wenn die Tasche am Ende des Tages etwas leichter ist als am Morgen, bin ich schon zufrieden«, so Ottlinger.

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