1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Buende
  6. >
  7. Freibad: Zeitplan nicht zu halten

  8. >

Bünde: Gutachten über Sanierungsmöglichkeiten lässt weiter auf sich warten

Freibad: Zeitplan nicht zu halten

Bünde (WB). Bis zum Juni 2018 wird die Stadt Bünde wohl nicht über ein neu gestaltetes Freibad verfügen – egal ob ein Neubau oder eine Sanierung erfolgt. »Dieser Zeitplan ist nicht zu halten«, sagte Bürgermeister Wolfgang Koch auf Anfrage.

Daniel Salmon

Wie geht es mit dem Bünder Freibad weiter? Eine politische Entscheidung in der Sache soll zwar möglichst bald gefällt werden. Aber zunächst soll noch ein Gutachten über eine mögliche Sanierungsfähigkeit der Badeanstalt vorliegen. Foto: Daniel Salmon

Der besagte Termin war nach der Präsentation vier möglicher Neubau-Varianten im November vergangenen Jahres ausgegeben worden. Wie berichtet hatte die Stadt im Januar allerdings ein Gutachten, dass die Sanierungsmöglichkeiten der Badeanstalt ausloten sollte, in Auftrag gegeben. Schon seinerzeit hatte der Bürgermeister bezweifelt, dass das anvisierte Ziel mit einer Fertigstellung der Arbeiten im kommenden Jahr eingehalten werden könne.

Gutachten in de Osterferien erwartet

In der Ratssitzung vor einigen Wochen hatte Koch erklärt, man rechne mit der Zustellung des Gutachtens innerhalb der Osterferien. Bis jetzt liege ein solches aber noch nicht in schriftlicher Form vor.

»Ich hoffe täglich, dass wir die Unterlagen bekommen, damit der Rat möglichst bald eine politische Entscheidung in der Sache fällen kann und wir sehen, wie es weitergeht«, so das Stadtoberhaupt.

Unterschiedliche Poolgrößen

Die im November 2016 vorgestellten vier Varianten – von einer kompakten Lösung bis hin zu einer ansprechenderen »Luxusvariante«, die steigende Besucherzahlen bringen soll – unterscheiden sich in Ausstattung und Beckengröße (25- oder 50-Meter-Schwimmerpool, Erlebnis- oder Standard-Nichtschwimmerbecken), haben aber alle keinen 10-Meter-Sprungturm mehr.

Die jeweiligen Investitionskosten der Alternativen variierten damals zwischen 3,05 und 3,97 Millionen Euro.

Startseite