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Nach Erfolg bei NRW-Wettbewerb: Bünder Bürger sind aufgerufen, sich zu beteiligen

Fußverkehrs-Check ist jetzt online

Bünde  (WB). Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt – und trotzdem kommt das Gehen in der Verkehrsplanung aus verschiedensten Gründen oft zu kurz. Das soll sich in Bünde jetzt ändern: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen Fußverkehrs-Check wurde die Stadt vom Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als Teilnehmerin ausgewählt.

Bürgermeister Wolfgang Koch lädt alle Bünderinnen und Bünder ein, ihre Meinungen und Erfahrungen beim Online-Fußverkehrs-Check einzubringen. Teilnehmen können Interessierte über die Homepage der Elsestadt.

Der Auftakt-Workshop fand als Online-Videokonferenz am 20. August statt. Alle Bürgerinnen und Bürger der Elsestadt sind jetzt eingeladen, auf der Homepage der Stadt am Online-Fußverkehrs-Check teilzunehmen und Vorschläge einzubringen.

„Gehen hat als nachhaltige Fortbewegungsmethode großes Potenzial, das wir noch besser nutzen können. Darum wollen wir als Verwaltung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern daran arbeiten, häufiger zu Fuß zu gehen“, so Bürgermeister Wolfgang Koch, der am 20. August die Urkunde für die Teilnahme am Fußverkehrs-Check in Empfang nahm.

Videogruß vom Minister

Bereits seit Dezember 2017 ist die Stadt Bünde Mitglied im „Zukunftsnetz Mobilität NRW“. Das landesweite Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung bietet die vom Land NRW geförderten Fußverkehrs-Checks an. Fast 40 Kommunen hatten sich landesweit beworben, neben elf weiteren erhielt Bünde den Zuschlag.

In einem Videogruß lobte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst die Pläne der Gewinnerkommunen: „Mobilität muss besser, sauberer und sicherer werden, und das fängt bei der ursprünglichsten Art der Fortbewegung an, die wir kennen. Sie haben die Chance, ihre Kommune durch mehr Mobilität zu Fuß noch lebenswerter zu machen.“ Unterstützt wird das Projekt durch ein Fachbüro, das die Ergebnisse schlussendlich auswertet.

Eigentlich wären Begehungen vor Ort ein Kernstück des Prozesses. Diese können coronabedingt jedoch nicht stattfinden. Die Online-Bürgerbeteiligung ist die Alternative dazu.

Virtuelle Rundgänge

Beim Online-Auftaktworkshop konnten bereits erste Eindrücke der Bevölkerung gesammelt werden. Nun haben die Bünderinnen und Bünder vier Wochen lang die Möglichkeit, der Stadtverwaltung anhand von virtuellen Rundgängen konkrete Erfahrungen und Anmerkungen zu übermitteln. Der räumliche Schwerpunkt liegt dabei im südlichen Stadtgebiet rund um die Herforder Straße, dem Südring, die Weseler Straße sowie in Bustedt. Anschauliche Videos vermitteln erste Eindrücke und sollen die aktive Beteiligung fördern.

„Durch den professionellen Check und die Begleitung durch ein Fachbüro bekommen wir die Chance, die Fußverkehrsförderung weiter zu vertiefen und gleichzeitig die Möglichkeiten der digitalen Bürgerbeteiligung voranzutreiben. Wir freuen uns über viele Anregungen aus der Bevölkerung“, bekräftigt auch Bündes Technischer Beigeordneter Andreas Siepenkothen.

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