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Tanzverbindungen von Martina Gladys und Angela Dix treten in der Pauluskirche auf – Mit Video

Getanzte Beziehungsfragen

Bünde (WB). Zu wem oder was kann man eigentlich alles eine Beziehung haben? Ist es überhaupt möglich, auch zu einem Gegenstand eine Beziehung aufzubauen? Und wie sieht es mit Beziehungen zu Tieren aus?

Annika Tismer

Wie ist die Beziehung zwischen Mensch und Tier? Dieser Frage gehen die Tänzerinnen in dieser Szene nach. Auf der Bühne in der Pauluskirche präsentieren die Tanzverbindungen von Angela Dix und Marina Gladys ein gemeinsames Programm. Foto: Annika Tismer

Mit all diesen Fragen haben sich die Tänzerinnen und Tänzer der Tanzverbindungen Martina Gladys und Angela Dix in den vergangenen Monaten beschäftigt. Die Ergebnisse haben sie tänzerisch in Szene gesetzt und am Freitag und am Samstag auf die Bühne gebracht.

Beide Inszenierungen ausverkauft

Allerdings auf keine ganz gewöhnliche Bühne. Denn für dieses Projekt »Beziehungen und Gemeinschaften« hat das Team die Pauluskirche umgestaltet. Dort, wo sonst der Altarraum ist, stand nun eine riesige Bühne, darum herum jede Menge Licht- und Tontechnik. In farbigem Licht, jeweils auf die Stimmungen der einzelnen Darbietungen abgestimmt, konnten die Akteure gleich zweimal vor einem jeweils ausverkauften Haus tanzen.

Doch nicht nur die Location war eine Besonderheit dieses Programms. Denn neben den etwa 50 Tänzern auf der Bühne und vielen helfenden Händen hinter der Bühne kam auch die Musik ausnahmsweise einmal nicht vom Band.

Lediglich vereinzelt wurden Stücke eingespielt, meistens aber wurden sie von Hans-Martin Kiefer an der Orgel gespielt oder von Frauke Altvater als Solistin gesungen.

Zusammenspiel verschiedener Künste

So sang sie zum Beispiel John Legends »All of me«, während eine Gruppe junger Damen eine Nummer mit dem Titel »Gemeinsam sein, sich verbinden« tanzte. Zur »Toccata in Seven« von John Rutter, gespielt von Hans-Martin Kiefer auf der Orgel, hingegen, beschäftigten sich die eher jüngeren Akteure mit dem Thema Klassengemeinschaft.

»Uns ist es immer wichtig, verschiedene Künste in unsere Programme einzubeziehen«, sagte Martina Gladys, die die Show gemeinsam mit Angela Dix inszeniert hatte. »Dieses Mal waren es die Orgel-Musik und der Gesang, gleichzeitig aber auch die philosophische Auseinandersetzung mit dem Thema Beziehungen.«

Die Ausarbeitung hat viel Zeit und Engagement in Anspruch genommen. »Alle, die hier an diesem Wochenende auf der Bühne stehen, proben mehrfach in der Woche«, sagte sie. Aus diesem Grund sei eine derartige Aufführung nur alle vier bis fünf Jahre möglich.

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