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Landrat Jürgen Müller skeptisch: „Wir hinterfragen die Zahlen sehr kritisch“

Inzidenz im Kreis Herford sinkt unter 50

Herford (WB/ptr)

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Kreis Herford erstmals seit Wochen wieder unter die Marke von 50 gefallen. Das Gesundheitsamt meldete am Samstagvormittag einen Wert von 43,5. Am Sonntag fiel der Wert nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) weiter auf 38,3.

 

Diese Graphik zeigt das Infektionsgeschehen im Kreis Herford und die genaue Verteilung der Infektionen und Todesfälle auf die einzelnen Städte und Gemeinden. Foto: Kreis Herford

Landrat Jürgen Müller bleibt aber trotz der sinkenden Zahlen skeptisch: Der deutliche Rückgang der Zahlen in dieser Woche sei vorerst nicht als Erfolg zu werten.

„Wir hinterfragen die Zahlen sehr kritisch. Durch die winterliche Extremwetterlage sind deutlich weniger Menschen getestet worden. Die Lage bleibt für uns alle weiter angespannt, auch weil die Auswirkungen des mutierten Virus noch nicht hinreichend bekannt sind“, sagte Müller. Die Kontakteinschränkungen und die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln seien nach wie vor ein unbedingtes Muss.

33 neue Corona-Infektionen sind seit Freitag hinzugekommen. Seit Ausbruch der Pandemie sind damit 7061 bestätigte Infektionen registriert worden. In 6659 Fällen gelten die betroffenen Personen als genesen.

Nach Angaben des Kreises Herford gibt es derzeit 251 aktuell bestätigte Fälle (Vortag: 273). Die infizierten Personen verteilen sich auf Herford (55), Hiddenhausen (15), Bünde (62), Kirchlengern (20), Rödinghausen (23), Enger (20), Spenge (7), Vlotho (15) und Löhne (34).

Die Zahl der Todesfälle hat sich seit Freitag nicht weiter erhöht: Bislang gab es im Kreis Herford 131 Corona-Tote, wobei 114 an Corona und 17 mit Corona gestorben sind.

In den Krankenhäusern werden aktuell 36 Patienten mit einer Covid-19-Infektion (davon 29 aus dem Kreis Herford) stationär behandelt. 9 Patienten müssen intensivmedizinisch betreut werden, 8 davon sind beatmungspflichtig.

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