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Durch Corona-Schutzverordnung sind alle Versammlungen und Partys im Kreis Herford verboten

Keine Osterfeuer in diesem Jahr

Kreis Herford (WB)

Nach der Ankündigung der Kreisverwaltung im Februar steht es jetzt endgültig fest: Öffentliche Osterfeuer wird es in diesem Jahr erneut nicht geben.

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Die vielerorts von Vereinen oder der Feuerwehr ausgerichteten traditionellen Feuer zu Ostern müssen in diesem Jahr ausfallen. Foto: Heike Pabst

„Öffentliche Osterfeuer fallen unter das Verbot der Corona-Schutzverordnung, nach der neben Partys und vergleichbaren Feiern sämtliche öffentliche Veranstaltungen und Versammlungen untersagt sind“, teilt die Kreisverwaltung mit.Die Corona-Schutzverordnung lasse „auch in diesem Jahr keinen Spielraum“.

Die Bürgerinnen und Bürger würden „eindringlich“ gebeten, sich an die Regeln zu halten: „Insbesondere die Osterfeiertage dürfen weder zu Ansammlungen im öffentlichen Raum noch zu größeren privaten Treffen führen.“ Die Bürgermeisterin, die Bürgermeister und Landrat Jürgen Müller mahnen zur Vorsicht: „Denn insbesondere die Mutationsvarianten führen häufiger zu Ansteckungen“.

Von den Verboten nicht betroffen ist lediglich das Verbrennen von Brennholz in Kaminöfen oder Feuerschalen im privaten Bereich. Es dürfen keine Abfälle verbrannt werden, auch keine Pflanzabfälle. Eine solche Ordnungswidrigkeit würde vom Kreis Herford mit einem Bußgeld geahndet.

Abschließend teilen der Landrat, die Bürgermeisterin und die Bürgermeister aus dem Kreis Herford mit: „Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern eine Perspektiven aufzeigen, die ihnen Zuversicht für die Zukunft gibt und eine klare Strategie aufzeigt, wie wir ohne ständige Verbote und Einschränkungen in eine neue Art der Normalität zurückkehren können. Dennoch müssen wir uns an die geltenden Regeln zur Eindämmung des Infektionsgeschehens halten. Und zu Ostern bedeutet das: Osterfeuer sind nicht zulässig.“

Trotz Ausfall: Laubhaufen für die Tierwelt weiterhin wichtig

„Sollten bereits Osterfeuerhaufen aufgestellt worden sein, ist es aus Rücksicht auf die Tierwelt wünschenswert, diese liegen zu lassen“, teilt der Kreis Herford mit. Denn: „Es kann schon mal ein Zaunkönig, Rotkehlchen oder eine Heckenbraunelle den Haufen für das Osterfeuer als Biotop für die Brut belegt haben. Oder der Igel, Spitzmäuse oder sogar ein Hase oder Kaninchen sind eingezogen. Säugetiere und Reptilien finden in einem Osterfeuerhaufen einen optimalen Überwinterungsplatz und Unterschlupfmöglichkeiten.“ Einen besonderen Wert habe das Totholz zudem für die Insektenwelt: „Viele Käfer und ihre Larven ernähren sich von zerfallenem Altholz, zahlreiche Hautflügler legen ihre Eier in von anderen Insekten vorgebohrten Holzgängen ab.“

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