Kreisverband und Stadtratsfraktion der Herforder Linken konkretisieren Bedenken gegen freikirchliche Kita-Träger

„Lehnen Parallelgesellschaft ab!“

Herford

Die Partei „Die Linke“ verdeutlicht in einer Pressemitteilung ihre Ablehnung von freikirchlichen Kita-Trägern. Kreissprecher Fabian Stoffel warnt vor dem Aufbau einer Parallelgesellschaft in Herford.

Erlauben die Lehren, die in freien Gemeinden wie der „Lebendigen Hoffnung“ gepredigt werden, die Trägerschaft und den Betrieb einer Kita? Die Linke äußert Zweifel. Foto: Lars Krückemeyer

In der Mitteilung heißt es: „Wir verweisen auf das Institut für Weltanschauungsrecht, wonach der Staat, bei allem Schutz der ideologischen Freiheitlichkeit, nicht zulassen darf, dass in Bildungseinrichtungen wissenschaftsfeindliche Lehren verbreitet werden.“ In der Sitzung des Herforder Jugendhilfeausschusses am Montagabend wurden wie berichtet die Anträge von freikirchlichen Trägern („TeachBeyond“ aus Kandern für die Elterninitiative der Evangeliums-Christen-Gemeinde Herford und Christlicher Schulverein Minden für die Gemeinde Lebendige Hoffnung Hohe Warth) mit großer Mehrheit abgelehnt.

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