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Bezirksregierung veröffentlicht Antragsformulare im Internet – wer Geld will, muss bestimmte Bedingungen erfüllen

Nach Starkregen in Bünde: So erhalten Betroffene Soforthilfe

Bünde

Zwar hat die Landesregierung nun finanzielle Soforthilfen für die Betroffenen des Starkregens vom letzten Juni in Bünde und den umliegenden Kommunen bereitgestellt. Doch ob alle Bürger, deren Grundstücke im Frühsommer 2021 geflutet wurden, von dieser Maßnahme profitieren können, ist noch unklar. Denn die Beantragung der Gelder ist an Bedingungen geknüpft, wie es aus dem NRW-Innenministerium heißt.

Von Daniel Salmon

„Land unter“ hieß es am Abend des 5. Juni 2021 im Bünder Süden. Ein Starkregen-Ereignis setzte vor allem den Stadtteil Hunnebrock unter Wasser. Foto: Christian Müller

Fest steht indes: Die zuständige Bezirksregierung wurde mit Erlass vom 13. Januar von der Landesregierung beauftragt, als Bewilligungsbehörde die Soforthilfen umzusetzen. „Und wir haben bereits mit dem Kreis Herford Kontakt aufgenommen, um die Betroffenen in den jeweiligen Kommunen bestmöglich erreichen zu können“, erklärt Peter Westphal von der Pressestelle der Bezirksregierung auf Anfrage dieser Zeitung. Wie viel Geld aus dem Soforthilfe-Paket den jeweiligen Betroffenen zustehe, hänge aber immer vom Einzelfall und dessen Voraussetzungen ab. „Diese sind detailliert in den Richtlinien beschrieben und verankert. Da hier mehrere Aspekte zu berücksichtigen sind, ist keine pauschale Aussage dazu möglich“, so Westphal.

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