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Bielefelder Comedian tritt vor 120 Zuschauern im Universum Bünde auf

Oschmann tanzt in Zebrastreifen-Leggins

Bünde (WB). Zum 14. Mal ist Ingo Oschmann im Universum aufgetreten, zum fünften Mal mit seinem Programm »Wunderbar – Es ist ja so«. Und noch immer sind die Zuschauer begeistert und bejubeln den Comedian aus Bielefeld.

Annika Tismer

Hoch das Bein: Ingo Oschmann bezeichnet sich selbst als den dicken George Clooney der Comedy. Foto: Annika Tismer

Denn am Donnerstagabend hat Oschmann einmal mehr bewiesen, dass es für ein gutes Programm reicht, mit einer sympathisch-lockeren Art über den Alltag zu plaudern. Denn die persönlich erlebten Geschichten waren es am Ende, die immer wieder für viele Lacher sorgten und in denen sich manch einer auch prompt selber wieder erkannt hat.

So waren es Sätze wie »Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst«, die wohl nicht nur Oschmanns Kindheit geprägt haben und die viele der 120 Anwesenden zum Schmunzeln brachten.

Auch seine Urlaubsreisen nach Balkonien (»Ich habe leider erst sehr spät verstanden, dass mein Vater damit kein spannendes Land meinte«) oder mit dem Ford Granada nach Spanien weckten in manch einem Erinnerungen. »Damals hatten wir noch kein Smartphone. Da haben wir ›Ich sehe was, was du nicht siehst‹ oder ›Kennzeichen-Raten‹ gespielt«, sagte er.

»Intelligenzallergikerin Daniela Katzenberger«

Heute dagegen würden viele Kinder kaum noch wissen, was ein Wald ist. »Als ich mit meinem Neffen und seinen Freunden an seinem Geburtstag im Wald war, haben die im Busch nach dem An-Schalter gesucht«, ulkte er.

Auch Oschmanns Kindheitshelden seien noch ganz anders gewesen, als die der Kids von heute. »Heute stehen die auf diese Intelligenzallergikerin Daniela Katzenberger. Bei mir waren das noch Charaktere wie MacGyver. Der konnte aus einem Bleistift ein U-Boot machen. Die Katzenberger kann mit einem Bleistift noch nicht einmal das Wort U-Boot schreiben.«

Viele Lacher gab es schließlich auch, als Oschmann, der sich selber als den dicken George Clooney der Comedy bezeichnet, die Anwesenden nach ihren ersten Schallplatten fragte. Bei ihm selber sei es die kostenlose Schallplatte mit dem »Maggi klare Fleischbrühe-Song« gewesen. Diesen spielte er zwar nicht mehr ein, dafür aber den Song »Boys Boys Boys« von Sabrina, zudem er prompt ein Tänzchen in Zebrastreifen-Leggins und passendem T-Shirt präsentierte. »So wie damals, als ich ein Mädchen beeindrucken wollte«, erklärte er.

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